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Zwei Caritas-Schiffe bei Friedensflotte "Mirno More" - 13.09.2008

Friedhelm Boschert, Vorstandsvorsitzender der VBI (2. v. r.) verabschiedet eine der Caritas-Crews. Zielpunkt-Geschäftsführer Johann Schweiger (5.v.r.) beim Training einer Crew auf der Donau

Am Samstagmorgen, 13.9., treten 12 Jugendliche aus der Caritas Werkstätten "Am Himmel" begleitet von vier BetreuerInnen und zwei Skippern die Reise nach Kroatien an, um mit der "Mirno More" -Friedensflotte durch die Adria zu segeln.  Heuer beteiligen sich rund 100 Schiffe und über 500 meist sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus vielen Ländern Europas an der Friedensflotte.

Unterstützt wird die Teilnahme der beiden Caritas-Schiffe von der Volksbank International (VBI) und Zielpunkt, die mit je 3.800 Euro die Gesamtkosten für je ein Schiff übernehmen. "Herzlichen Dank! Die beiden Unternehmen ermöglichen eine unbeschwerte Urlaubswoche für unsere Jugendlichen und spannende Begegnungen über kulturelle und soziale Grenzen hinweg!", freut sich Johannes Schober, Leiter der Caritas-Einrichtung "Am Himmel". "Für einige ist es sogar die erste Reise ins Ausland, einige werden zum ersten Mal das Meer sehen", so Schober. 

"Die Caritas Werkstätte Am Himmel leistet sehr gute Arbeit. Ich wünsche den Jugendlichen eine Woche voller Freude und schöner Erlebnisse.", so Dr. Friedhelm Boschert, Vorstandsvorsitzender der VBI. 

"Wir sehen es als eine unserer Aufgaben, im Sinne unserer sozialen Verantwortung als Wirtschaftstreibende einen Beitrag für Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen zu leisten. Die bereits über mehrere Jahre bestehende enge Partnerschaft mit der Caritas hat uns gezeigt, wie sorgfältig und liebevoll die Arbeit mit jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen von der Caritas durchgeführt wird", so Zielpunkt Geschäftsführer Johann Schweiger.

In den Caritas-Werkstätten "Am Himmel"  im 19. Wiener Gemeindebezirk finden 22 Menschen mit intellektueller Behinderung Beschäftigung mit Sinn - beim Anbau von Bio-Gemüse und Bio-Obst in der Gärtnerei, in der Bootswerkstatt, wo Segeljollen restauriert werden oder in der Schlosserei.

Die Friedensflotte "Mirno More" wurde gegründet, um den Kriegshandlungen im ehemaligen Jugoslawien eine konkrete Friedensinitiative entgegenzusetzen. 1994 segelten Kinder und Jugendliche der damals Krieg führenden Staaten erstmals gemeinsam in den Gewässern Kroatiens um Vorurteile abzubauen und Toleranz zu lernen. Soziale Integration, Toleranz und Völkerverständigung sind heute die Leitziele der "Mirno More"-Friedensflotte.

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