Zentren für Ernährungssicherung und -beratung

Satt und gesund

Ein Projekt der Caritas Tirol

Oumarou wird im Wiegesack gewogen.
Oumarou wird im Wiegesack gewogen. © Caritas Tirol/Niko Janovsky
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Im Garten des CREN Zentrums lernen die Frauen den richtigen Anbau von verschiedenene Gemüsesorten
Durch die verschiedenen Sorten, wie hier Erdnüsse, ensteht eine Nahrungsvielfalt in der Ernährung
Die Getreidemühle im CREN erleichtert die Zubereitung von spezieller Babynahrung
An den Kochstellen zeigt man den Frauen, wie man die Produkte hygienisch sauber zubereitet 
Ein Behandlungszimmer im CREN Zentrum

Ein neues Zentrum für Ernährungsberatung (CREN) entsteht in Aribinda. Die Infrastruktur dieser entlegenen Gegend ist mangelhaft, Schulen und Krankenstationen sind rar. 

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Der niedrige Bildungsstand der Frauen ist eine der Ursachen für Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren. Die Caritas Dori stellt sich mit ihren Interventionen vor allem dem Kampf gegen Unterernährung von Kleinkindern. In Djibo und Gorom-Gorom werden zwei CREN von der Caritas betrieben. Mit der neuen Struktur bekommen Mütter der Region Aribinda Zugang zu Erstversorgung bei prekärer Unterernährung und zu stationärer Aufnahme besonders gefährdeter Fälle. Schulungen über die reichhaltige Ernährung mit regionalen Produkten und über  hygienische Zubereitung  bekommen die Frauen im Zentrum und in den Dörfern. Beraterinnen kommen in die entlegenen Orte, versammeln die Mütter und betreiben Sensibilisierungsarbeit. Sie machen die Frauen auf die Möglichkeit der Behandlung im CREN aufmerksam, wenn deutliche Unterernährung bei Kindern festgestellt wird. Dort versucht man mit Zusatznahrung die Babys zur Erreichung des Normalgewichts zu bringen. Durch die rationierte Abgabe von Babynahrung kommen Mütter regelmäßig zur Kontrolle. Die Zeit des stationären Aufenthalts dient auch Müttern zur Erholung von Geburten und Schwerstarbeit im Dorf. Sie lernen gesundes Zubereiten von reichhaltigen Mahlzeiten. Es gibt auch die Möglichkeit sich im CREN im Gemüseanbau zu versuchen. Mit dem Erlernten kann der Gesundheitszustand ganzer Familien verbessert werden.

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Dieses Projekt wird gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und vom Staat Liechtenstein.