13 Jahre lang herrschte in Burundi, einem der ärmsten Länder Afrikas, Bürgerkrieg. Über eine Million Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben, rund 250.000 starben.
Diejenigen, die überlebt haben, wollen meist nur noch eines: Zurück nachhause, zurück in ein normales Leben. Mit der gesamten Familie und einem Einkommen, das ihnen ermöglicht, sich und ihre Kinder zu ernähren und wieder nach vorne zu schauen. Die Menschen in Burundi leben meist von einem kleinen Stück Land, ein paar Haustieren und dem, was sie davon auf dem Markt verkaufen.
Zurück in der Heimat
Doch die zurückkehrenden Flüchtlinge stehen vor dem Nichts. Sie haben weder Tiere noch Saatgut, noch Geräte mit denen sie das Land bearbeiten können. Eine von ihnen ist Régine (26), die vor 16 Jahren im Alter von 10 Jahren mit ihren Eltern nach Tanzania fliehen musste. Seit drei Jahren lebt Régine mit ihren beiden Kindern Ernest (5 Jahre) und Eméline (3,5 Jahre) wieder in ihrer Heimat im Osten von Burundi.
