Bei den letzten schweren Kämpfen im Herbst 2008 wurden Samys Eltern und Geschwister getötet. Mithilfe der UNO konnten Verwandte in einem Vorort der Hauptstadt Kinhsasa ausfindig gemacht werden, bei denen der Achtjährige nun lebt. Doch auch dort ist die Not groß.
Die Menschen leben auf engstem Raum in einfachen Häusern aus Brettern und Wellblech, ohne Strom, fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Viele von ihnen sind so wie Samy Flüchtlinge aus dem Ostkongo, die nach monatelangen Fußmärschen in der Hauptstadt gelandet sind und hoffen, dort ein besseres Leben zu finden.
Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch und Krankheiten als Folge des enormen Elends stehen in diesen Armenvierteln auf der Tagesordnung. Kinder und Jugendliche haben unter diesen Bedingungen kaum Chancen auf eine Zukunft in ihrer Heimat.
Hier möchte die Caritas Kinshasa helfen. Im Armenviertel Mpasa arbeitet man eng mit drei lokalen Pfarrcaritas-Gruppen zusammen. mehr
