Schule Kinshasa, DR Kongo

Schule macht Zukunft

Ein Projekt der Caritas Linz

Der 8-jährige Samy hat Furchtbares erlebt. Er wuchs in einem Dorf im Ostkongo auf, wo ein seit Jahren andauernder Krieg zwischen Rebellengruppen und Regierungsarmee die Bevölkerung immer wieder zur Flucht in den Busch zwingt. Hunderte Familien leben wochenlang unter menschenunwürdigen Bedingungen im Wald, bis sie sich wieder in ihre geplünderten und zerstörten Dörfer wagen.

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Bei den letzten schweren Kämpfen im Herbst 2008 wurden Samys Eltern und Geschwister getötet. Mithilfe der UNO konnten Verwandte in einem Vorort der Hauptstadt Kinhsasa ausfindig gemacht werden, bei denen der Achtjährige nun lebt. Doch auch dort ist die Not groß. 

Die Menschen leben auf engstem Raum in einfachen Häusern aus Brettern und Wellblech, ohne Strom, fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Viele von ihnen sind so wie Samy Flüchtlinge aus dem Ostkongo, die nach monatelangen Fußmärschen in der Hauptstadt gelandet sind und hoffen, dort ein besseres Leben zu finden.
Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch und Krankheiten als Folge des enormen Elends stehen in diesen Armenvierteln auf der Tagesordnung. Kinder und Jugendliche haben unter diesen Bedingungen kaum Chancen auf eine Zukunft in ihrer Heimat.

Hier möchte die Caritas Kinshasa helfen. Im Armenviertel Mpasa arbeitet man eng mit drei lokalen Pfarrcaritas-Gruppen zusammen. Sie kennen die ärmsten Familien in ihrer Gemeinde. Durch gezielte psychosoziale Beratung möchte man diese Familien auf dem Weg in ein besseres Leben begleiten. V.a. einkommensschaffende Maßnahmen sollen zur Verbesserung der Lebenssituation beitragen.
Frauen wird beim Start eines kleinen Geschäftes, wie etwa Verkauf von Gemüse, Brot oder Putzmittel geholfen. Für 190 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren werden die Kosten für Schulgeld übernommen. Damit Kinder wie Samy wieder eine echte Perspektive für ihre Zukunft in ihrem Land haben.
Einmal pro Woche besucht ein/e Pfarrcaritas-Mitarbeiter/in die Schulen in Mpasa, um den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder zu verfolgen.

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