Getreidebanken im Kongo

Zukunft ohne Hunger

Ein Projekt der Caritas Eisenstadt

Die Kleinbauern bekommen Saatgut und Werkzeug um den Boden zu bestellen.
Die Kleinbauern bekommen Saatgut und Werkzeug um den Boden zu bestellen. © Caritas/Lilli Strauss

Unruhen, Seuchen und Missernten treiben die Menschen im Kongo in bittere Armut. Um zu helfen hat die Caritas Burgenland ein Maisprojekt gestartet.

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Katanga - eine typische Provinz in Kongo: einerseits reich an Erdschätzen, wie  Cobalt, Kupfer und Uran, andererseits herrscht aber bittere Armut. Unruhen, Seuchen und Missernten treiben die Menschen in die Verzweiflung. Erst letzten November hat das Leid der vor den Unruhen flüchtenden Bevölkerung einen neuerlichen Höhepunkt erreicht. 

Paradoxerweise ist die Not auf dem Land besonders groß. Denn um Schulden zu bezahlen müssen Bauern die Ernte schnell und daher lächerlich niedrigen Preisen verkaufen. Die Händler lagern sie es so lange in privaten Speichern bis der Markt wieder zuwenig Getreide bietet. Die Bauern müssen ihr eigenes Getreide dann wieder total überteuert zurückkaufen und können so ihre eigene Familie kaum ernähren.

Um zu helfen hat die Caritas Burgenland ein Maisprojekt gestartet.  Dabei baut man auf mehreren Säulen auf: Errichtung von Getreidebanken, Ausweitung der Anbauflächen um ein Fünffaches, Erhöhung der Ernte um ein Vierfaches und Ausstattung der Bauern mit Know How und Gerätschaft um auch in den Folgejahren die Nahrungssicherheit zu verbessern.  mehr

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