Die Situation hat sich für die Hungernden in der DR Kongo nicht verbessert. Auch nicht im Armenviertel Malweka, am Rande der Hauptstadt Kinshasa, wo die Schwestern der Salesianer von Don Bosco seit 2008 eine Ernährungsstation für Kinder betreiben. "Die Einnahmen der Menschen hier reichen nicht einmal aus, um das Überleben der Familien abzudecken", berichtet Schwester Petronille Ngama, die das Ernährungsprojekt vor Ort leitet. "Die Kleinkinder sind schwach und sterben aufgrund von Unterernährung."
Schwester Petronille und ihre KollegInnen kämpfen gegen den Hunger in Malweka an. Das Team: ein Arzt, eine Krankenschwester, eine Ernährungslehrerin und vier Berater. Seit dem Projektstart im Jahr 2008 wurden dank der Unterstützung von KinderpatInnen bereits 520 kleine PatientInnen wieder aufgepäppelt. Wird ein Kind aufgenommen, ist die Gefahr meist gebannt: Mit spezieller Nahrung wird es gestärkt, die "Genesungsrate" liegt bei 99,8 Prozent. mehr
Kongo / Überleben sichern
Verhext und halb verhungert
Souria kann wieder lächeln.
© Caritas Burgenland
Die Ernährungsstation in Malweka, einem Vorort der Hauptstadt Kinshasa, ist für viele Mütter die erste Anlaufstelle für ihre unterernährten Kinder.
Patin / Pate werden (EUR 20,- pro Monat)
