Malweka, ein Armenviertel der Zehn-Millionen-Stadt Kinshasa. Wer Glück und ein bisschen Geld hat, hat eine Wellblechhütte, andere haben sich aus alten Kartons eine Unterkunft errichtet. Es gibt keinen Strom, keine Wasserversorgung. Arztbesuch und Medikamente kann sich hier niemand leisten.
Sr. Petronille Ngama betreut seit vielen Jahren HIV-positive Menschen. Sie leitet die Krankenstation der Don Bosco Schwestern in Malweka und hat mit viel Energie und Tatkraft und der finanziellen Hilfe aus dem Ausland ein Aidsprojekt für die Ärmsten aufgebaut.
Die Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die unvorstellbare Armut ist der Hauptgrund, warum sich AIDS besonders schnell ausbreitet. Wer hungert und nicht weiß, wie er seine Kinder ernähren soll, wer ohnehin noch nie im Leben genug Geld für einen Arztbesuch hatte - für diese Menschen ist im Kampf ums tägliche Überleben AIDS nicht das vordringlichste Problem. mehr
