Fast wäre die dreijährige Oslina an einer Durchfallerkrankung gestorben, wie durch ein Wunder hat sie überlebt. Das kleine Mädchen wäre kein Einzelfall gewesen, denn in dem kleinen Dorf in den Nuba Bergen im Sudan gibt es kein sauberes Trinkwasser. Der nächste Brunnen ist Stundenmärsche entfernt. Die Kinder trinken immer wieder aus Pfützen oder Wasserlöchern, aus denen eigentlich nur Tiere trinken können. Aber der Durst ist größer als die Vernunft.
Die Caritas baut gemeinsam mit der Diözese El Obeid und einigen Dorfgemeinschaften Brunnen, die tausende Menschen in dieser Region mit frischem Wasser versorgen und vielen Kindern das Leben retten werden.
Dazu müssen bis zu 120 Meter tiefe Bohrungen, sogenannte "Boreholes" gemacht werden, um das Wasser mit Handpumpen heraufholen zu können. Für diese Boreholes fehlt es der lokalen Bevölkerung an technischer Ausrüstung, Material und Know How. Um gesundes Trinkwasser zu bekommen müssen diese Boreholes von Fachleuten gebohrt werden. mehr
