Uganda Frauenprojekt

Hilfe für Frauen in Karamojong

Ein Projekt der Caritas Klagenfurt

Frauen bei der Handarbeit
Frauen bei der Handarbeit © Caritas Kärnten

Die Diözese Kotido liegt im Norden von Karamoja, einer halbtrockenen Region, die von nomadischen Rinderhirten bewohnt wird. Die Haupteinnahmequelle der Menschen sind kleine Landwirtschaften.

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Laut jüngsten Untersuchungen ist die Analphabetenrate sehr hoch. Nur 8% der Männer und 4% der Frauen können lesen und schreiben. Die meisten offiziellen Schulen werden von Schülern aus den Nachbarbezirken besucht, da die Bewohner von Karimoja offizieller Schulbildung nur wenig Bedeutung beimessen.

Der Großteil der Bevölkerung ist sehr arm. Am schlimmsten ist die Situation der Frauen. Die meisten von ihnen leben unter der Armutsgrenze. Ihr geringes Einkommen verdienen sie mit dem Verkauf von Lebensmitteln.

Das Programm zur Unterstützung der weiblichen Bevölkerung ist seit drei Jahren in der Diözese Kotido aktiv. Das Hauptziel des Programms ist die Bekämpfung von Analphabetismus und Armut unter den Frauen der ländlichen Gemeinden, durch die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, die es den Frauen ihren Familien und Gemeinden ermöglichen sollen, ihre soziale und wirtschaftliche Lage zu verbessern. Zielsetzungen: Frauen wird Wissen vermittelt, womit sie in Folge ihre soziale und wirtschaftliche Lage verbessern. Nach einem maßgeschneiderten Lehrplan lernen sie Lesen, Schreiben und Rechnen und später sogar Englisch als Zweitsprache. Weiters lernen sie biologische Landwirtschaft zu betreiben, um sich selbst versorgen zu können und Mangelernährung in den Familien zu bekämpfen. Alle Teilnehmerinnen, die das Projekt erfolgreich absolvieren, bekommen Ziegen zur Zucht oder Unterstützung um eine selbständige Schneiderei zu verwirklichen.

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