Am 26. März 2005 war Nias das Epizentrum eines ebenso schweren Erdbebens, das im Dezember noch den Tsunami ausgelöst hatte. 1000 Menschen starben, beinahe alle Steinhäuser und viele Holzhäuser auf Nias fielen in sich zusammen. Mit dem Caritas-Projekt sollen knapp 300 neue Häuser errichtet und besiedelt werden, wovon um die 200 bereits fast oder ganz fertig und bewohnt sind.
Mit verdickten Stahlträgern, tieferem Fundament und besonders festen Verstrebungen der Dächer wurde hoher Stellenwert auf Erdbebensicherheit gelegt. Erstmals wurde auf Nias ein Regenwasser-Sammelsystem für die neuen Häuser eingebaut. Das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" kam zur Anwendung: "Die Menschen erhalten Werkzeug und Materialien und bauen ihre Häuser selbst", erläutert Georg Matuschkowitz, Verantwortlicher für die Tsunami-Hilfe der Caritas Österreich. Professionelle Unterstützung bekommen sie von Fachkräften. mehr
Indonesien / Wiederaufbauprogramm
Hilfe zur Selbsthilfe auf der Insel Nias
Die Insel Nias war weniger schwer von dem Tsunami am 26. Dezember 2004 betroffen, als durch ein sehr schweres Erdbeben drei Monate später.
