Knapp 140.000 Häuser werden zerstört, Schulen, Gesundheitsstationen und Straßen dem Erdboden gleichgemacht. In weiten Teilen der betroffenen Region Padang/Pariaman fällt der Strom aus. Rund 1.100 Menschen dürften laut Schätzungen der UNO bei dem Erdbeben ums Leben gekommen sein.
Österreicherin hilft vor Ort
"Die Menschen sitzen auf der nackten Erde, nur notdürftig geschützt von Verschlägen aus Holz und Plastikplanen, oder was sonst in der Eile aufzutreiben war", berichtet die österreichische Caritas-Helferin Silvia Holzer. Schon am Tag drei nach der Katastrophe ist die Vorarlbergerin selbst im Bebengebiet, ermittelt gemeinsam mit lokalen Caritas-KollegInnen den Hilfsbedarf, verteilt Decken an betroffene Familien. Holzer kennt Land und Leute gut, spricht sogar ihre Sprache: Schließlich hat sie bereits drei Jahre in Indonesien gelebt, um für die Caritas nach dem Tsunami im Wiederaufbau zu arbeiten.
Das internationale Caritas-Netzwerk konzentriert seine Hilfe vorerst auf 100.000 Menschen in den Regionen Padang-Pariaman und Pasaman Barat. Die HelferInnen versorgen sie mit Essen, Decken, Hygieneartikeln und zum Teil auch mit medizinischer Hilfe. mehr
