Pakistan/Hilfe für Slumbewohner

Stabilisierung für Slumbewohner

Ein Projekt der Caritas St. Pölten

Schülerin in Khameeso Goth, Karachi Rupa stammt aus einer sehr armen Familie mit sieben Kindern. Aber nun kann sie zur Schule gehen und wurde zur Besten ihrer Klasse. Schülerin in Khameeso Goth, Karachi Rupa stammt aus einer sehr armen Familie mit sieben Kindern. Aber nun kann sie zur Schule gehen und wurde zur Besten ihrer Klasse. © Caritas

Khameeso Goth ist eines der vielen Slums Karachis. Der Zufluss von hunderttausenden Landbewohnern, die dem feudalen System der Ausbeutung durch die Großgrundbesitzer jährlich entfliehen ist für die Millionenmetropole schlicht Realität.

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Auffangkapazitäten für diese Menschen gibt es kaum. Viele Einrichtungen der Stadt hinken hinter der Entwicklung hinterher. Sauberes Wasser, Sanitäreinrichtungen, Ärzte oder Schulen sind für viele Slumbewohner unerreichbar. Sie schlagen sich als Tagelöhner durch, wohnen in einfachsten Hütten und können den Kindern wenig mehr bieten als eine Mahlzeit pro Tag.
Doch die Arbeit der Caritas in Khameeso Goth zeigt Früchte. Der Bau von schlichten Häusern hat für die Menschen viel bewegt. Aus der völligen Perspektivlosigkeit gehoben, haben viele Familien Kraft und Hoffnung geschöpft. Sie halten ihre Häuser in makellosem Zustand, viele haben neue Aktivitäten für den lokalen Markt gestartet und besonders erfreulich ist, dass die Schule in Khameeso Goth sich höchster Beliebtheit erfreut. Ein Beispiel ist Rupa. Sie stammt aus einer sehr armen Familie- ihr Vater verkauft Blumen und ernährt damit eine neun Familienmitglieder- und wurde dieses Jahr als Klassenbeste zur "Prefektin" ernannt, was in Pakistan eine besondere Auszeichnung ist. Wie wir helfen: In Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk der deutschen Lepraärztin Dr. Ruth Pfau leistet die Caritas St. Pölten in der zweiten Projektphase einen erheblichen Beitrag zu den laufenden Kosten der Schule in Khameeso Goth, wo im Moment etwa 350 Kinder zur Schule gehen. Weiters werden in der Mutter-Kind Versorgung für bis zu 700 Patienten angeboten, ebenso wie Ausbildungen und Ausrüstungen für Frauen finanziert, die dann als Schneiderinnen oder Friseurinnen einen Beitrag zum Familieneinkommen leisten können.

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