Pakistan/Hilfe für Slumbewohner

Gemeindeentwicklung für Slumbewohner

Ein Projekt der Caritas St. Pölten

Lukas Steinwendtner, Projektbetreuer aus Österreich, überzeugt sich von den Fortschritten bei der Gemeindeentwicklung.
Lukas Steinwendtner, Projektbetreuer aus Österreich, überzeugt sich von den Fortschritten bei der Gemeindeentwicklung. © Caritas

Eine Geisel für viele in der Landwirtschaft tätigen Menschen in Pakistan ist das immer noch mächtige Feudalsystem. Viele Bauern leben unter der Herrschaft von Landlords und haben für die Sicherung ihrer eigenen Existenz zu wenig zu überleben.

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Viele Bauern werden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Diejenigen, die diesem Schicksal entrinnen wollen flüchten in die anonymen Großstädte. Dort gibt es nur in den Slums Platz für sie. An beiden Ufern des Lyariflusses erstreckt sich der Hindupara-Slum, eine trostlose Siedlung, aus dem Müll der Stadt Karachi gebaut. Das Leben spielt sich hier auf dem nackten Boden ab. Auf dem Boden wird geboren, geschlafen, geliebt, geweint, gelacht und meist allzu früh gestorben. 600.000 Menschen, so schätzt man, leben unter derart menschenunwürdigen Bedingungen in den Slums von Karachi. In Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk der deutschen Lepraärztin Dr. Ruth Pfau führt die Caritas St. Pölten das groß angelegte Entwicklungsprogramm "Rah-e-Najat" (Weg zu neuem Leben) für Slumbewohner durch. Die Bewohner des Hindupara-Slums siedelten sich in zwei neuen Dörfern (Adam Goth und Khameeso Goth) am Stadtrand von Karachi an. Mit österreichischer Hilfe wurden auf den neuen Gebieten bereits ein Gemeindezentrum mit Gesundheitsstation und Schule errichtet. Die Caritas unterstützt gemeinsam mit Rah-e-Najat die Menschen von Adam Goth und Khameeso Goth, damit ein menschenwürdiges Leben und ein Neubeginn für sie möglich werden. 

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