Bocsa ist eine Kleinstadt in Rumänien. Die Arbeitslosigkeit der Bevölkerung beträgt über 80%. In der ärmsten Gegend der Stadt gibt es kein Wasser, keine Kanalisation und in den meisten Häusern keine Elektrizität.
Bereits vor mehr als fünf Jahren begann eine Lehrerin in Bocsa sich um herumirrende Kinder zu kümmern. Sie sammelte die Kinder von der Straße, um mit ihnen zu lernen und versuchte sie in das Schulsystem zu integrieren. Bevor die Kinder in das Zentrum kamen, waren viele der Kinder total verwahrlost. Obwohl die meisten Kinder noch Eltern haben, ist die Situation zuhause oft so unerträglich, dass die Kinder lieber auf der Straße herumlungern.
Das Gebäude, in dem die Kinder betreut werden, wird von der Gemeinde gestellt. Die Kinder erhalten einmal am Tag eine Mahlzeit sowie eine Jause und werden von Sozialarbeitern und Freiwilligen sozialtherapeutisch betreut. Das Zentrum wird für die Kinder zu einer Art Ersatzfamilie, in der die Kinder nicht nur materielle, pädagogische, psychologische und medizinische Unterstützung erhalten, sondern auch einen Rückzugsort haben, sowie einen Platz, an dem sie mit Gleichaltrigen spielen und Kind sein dürfen. mehr
