Ghettoähnliche Siedlungen, Häuser ohne Kanalisation und ohne fließendem Wasser: Der Alltag vieler der rund 500.000 Roma in der Slowakei ist von Armut, Arbeits- und Hoffnungslosigkeit geprägt. Ihre Benachteiligung beginnt schon im Kindesalter. Die Kinder sprechen bei Schulbeginn kaum die Unterrichtssprache und haben deshalb große Lernschwächen. Die dramatische Folge: Sie werden in schlecht ausgestattete Sonderschulen gesteckt. Bildung ist der Schlüssel zur Verbesserung der sozialen Lage und Integration in die Gesellschaft. Sie vermittelt notwendige Kenntnisse zur Integration, erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und gibt den Betroffenen das Gefühl, etwas wert zu sein. Chminiansky Jakubovany ist eine Sonderschule, die ausschließlich von Roma-Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren besucht wird. 48 LehrerInnen unterrichten dort an vier Standorten insgesamt 386 SchülerInnen. Mehr als die Hälfte der Kinder stammen aus Roma-Familien in finanzieller Not. Trotz des Um- und Ausbaus der Gebäude sind die Räumlichkeiten so klein, dass ein Unterricht im "Schichtbetrieb" nötig ist. mehr
Slowakei / Roma-Kinder
Bildung für Roma-Kinder
Ein Projekt der Caritas Graz-Seckau
Die Caritas begleitet und unterstützt Roma-Kinder in einer Sonderschule in der Slowakei, denn Bildung ist für sie die einzige Chance auf eine aussichtsreiche Zukunft.


