Peru / Gesundheitsprogramm

Apotheken im Amazonas

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Seit 1994 unterstützt die Caritas Projekte im Regenwald von Peru. Mit dem Aufbau von kleinen Apotheken trägt sie damit wesentlich zu einer funktionierenden Medikamentenversorgung bei.

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Etwa 64% von Peru gehören zum Amazonastiefland. Viele Ortschaften können nicht über den Landweg, sondern nur über Wasserwege erreicht werden. Eine gesundheitliche Versorgung gibt es deshalb so gut wie nicht. In der ganzen Provinz Requena, die immerhin fast so groß ist wie Österreich, gibt es keinen einzigen Spezialisten, weder Kinderarzt, Augenarzt, noch einen Gynäkologen. Selbst in der gleichnamigen Provinzhauptstadt funktioniert das Spital nur leidlich, Apparate wie das Röntgengerät sind oft kaputt, Medikamente schwer zu bekommen. Patienten von Requena müssen erst eine 12-stündige Bootsfahrt nach Iquitos auf sich nehmen, um zumindest eine Grundversorgung zu erhalten. Noch schlimmer sieht die Situation für die Bewohner der Flussläufe aus, die sich für eine ärztliche Versorgung oft auf eine tagelange Reise begeben müssen, um wenigstens nach Requena zu kommen. Von einer halbwegs akzeptablen Notversorgung kann nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Dazu kommt, dass sich nur die wenigsten die Krankenversicherung leisten können. In den ländlichen Gebieten von Requena so etwas niemand. mehr

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