"Wir wussten sofort, dass wir weg müssen", erinnert sich Mavet Rivera mit Schrecken an den Februar 2010. Damals erschütterten gleich mehrere Erdbeben ihr Heimatland Chile. Nur mit dem, was sie am Leib trugen, flüchteten sie und ihre drei Kinder damals auf einen Hügel. Das rettete ihnen das Leben, denn nach dem Beben kam das Meer. Flutwellen verwüsteten hunderte Kilometer Küstenregion. 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Die Caritas leistete Nothilfe und stellte den Betroffenen Zelte, Lebensmittel und Hygieneartikel zur Verfügung.
Nachhaltige Lösung
Zelte allein sind aber nicht genug. "Wir wollen den Menschen jetzt rasch ein festes Dach über dem Kopf geben, denn die Winter in Chile können extrem kalt werden", betont Jorge Brito, der örtliche Caritasdirektor. Daher erarbeitete die Caritas eine nachhaltige Lösung: Freiwillige bauen Holzhäuser, die auf Pfosten stehen, damit der Regen nicht hineinrinnen kann. Ein Zinndach und die robuste Isolierung bieten Schutz gegen die Kälte. Mit etwas Pflege übersteht das Holz viele Winter. Ähnliche Häuser haben sich bereits in der Katastrophenhilfe nach dem Erdbeben im Jahr 1985 bewährt. mehr






