Libanon / Waisenhaus

Neuer Start ins Leben

Im Waisenhaus St. Vincent finden die Mädchen ein liebevolles Zuhause.
Im Waisenhaus St. Vincent finden die Mädchen ein liebevolles Zuhause. © Caritas Salzburg
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Geborgenheit, Liebe und Bildung: Im Heim der Barmherzigen Schwestern von Besançon erhalten Mädchen die Grundlage für eine bessere Zukunft.

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Mona, 8 Jahre, stammt aus einer syrischen Familie, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land in den Libanon geflohen ist. Die fünfköpfige Familie wohnt in einer winzigen, überteuerten Wohnung. Der Vater versucht, seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten, doch das Geld reicht für die Versorgung der Kinder nicht aus. Unterstützung erhält die Familie durch das Internat in Baskinta. Mona kann jetzt im Internat wohnen und endliche wieder die Schule besuchen. Sie fühlt sich in der familiären Atmosphäre sehr wohl und der strukturierte Tagesablauf gibt ihr Stabilität und Sicherheit. Besonders gut gefällt ihr der geräumige Schlafsaal, den sie sich mit den anderen Mädchen teilt. "Zu Hause hatte ich kein eigenes Bett und in der Nacht habe ich immer gefroren."erzählt Mona.

Endlich wieder Schule

Das Lehrer- und Erzieherinnenteam hilft den Mädchen nach Kräften, versäumte Schulzeiten nachzuholen. Auch eine Psychologin steht den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Für die Flüchtlingskinder ist ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und eine sichere Umgebung keine Selbstverständlichkeit.

 

  "Neben syrischen Flüchtlingskindern haben wir auch einheimische Kinder sowie Kinder aus Ägpyten und dem Irak bei uns untergebracht. Kinder, die sonst keine Chance hätten, eine Schule zu besuchen", so Schwester Badria, die selbst aus Syrien stammt. "All diesen Kindern, die oft traumatische Erfahrungen machen machen mussten, Geborgenheit und Sicherheit zu geben, ist unsere Berufung." Zuhause im Internat 50 Mädchen im Alter von fünf bis 20 Jahren leben derzeit im Internat in Baskinta und besuchen gemeinsam mit den Kindern aus der Region  die dem Heim angeschlossenen Schulen oder den Kindergarten. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Stromgenerator angeschafft und dringend notwendige Reparaturen durchgeführt, wie etwa die Abdichtung des Daches. Insgesamt konnten 2013 15 weitere Kinder aufgenomen werden - viele von ihnen aus den Kríegsgebieten des Nachbarlandes Syrien.

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