22.7. Caritas Katastrophenhelfer berichten aus Äthiopien

Caritas Katastrophenhelfer berichten aus Äthiopien 22.7.11

Die vorherrschende Not im Einsatzgebiert macht die Katastrophenhelfer betroffen. Foto: Caritas

Wir befinden uns derzeit im Süden Äthiopiens im Gebiet Siraro.

Auch hier leben die Menschen fast ausschließlich von der Landwirtschaft.
Wie in anderen Gebieten hat sich in Siraro die Ernährungssituation durch die ungewöhnliche Wetterlage der letzten Jahre stetig verschlechtert. Nun ist sie an einem Tiefpunkt.

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Die Bauern erzählen uns, dass sie ihre Notfallreserven schon in den letzten Monaten verkaufen mussten - teils aus Futtermangel für das Vieh, teils um Nahrungsmittel oder Schulgeld zu bezahlen. Nun ist der Preis für Vieh am Boden. Denn alle Menschen versuchen ihre letzten lebenden Tiere noch zu verkaufen, 60 Prozent der Ziegen und Schafe sind schon elendig verhungert. Für eine Kuh erhalten die BäuerInnen derzeit nur 200 Birr, das sind umgerechnet ca. 8 Euro. Damit können sie sich und Ihre Familien maximal eine Woche ernähren. Die hungernden Menschen fliehen daher aus ihren Dörfern. Wie es weitergehen soll, wissen sie aber noch nicht.

Die unendliche Not macht uns betroffen.

Für die Betroffenen der Dürrekatastrophe bittet die Caritas dringend um Spenden: P.S..K 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Hungerhilfe

Oder ganz einfach ein SMS mit dem gewünschten Betrag und dem Kennwort "HUNGER" senden an: 0664 660 3333   mehr Infos zum SMS spenden

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Hungerhilfe Ostafrika

RBI 404.050.050/BLZ 31.000

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