Wiederaufbau in Haiti

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Mann links im Bild gibt einer Frau in der Mitte des Bildes die Hand. Frau steht auf der Veranda eines Hauses.

Kleine Häuser für den Neustart

In Gressier, einer Region etwa 20 km nordwestlich von Port-au-Prince gelegen, hat das Beben jedes zweite Haus zerstört oder beschädigt. Weil ein festes Haus ein großer Schritt in die Zukunft ist, setzte die Caritas 389 Häuser wieder instand. Darüber hinaus ermöglichen österreichischen SpenderInnen den Neubau von rund 500 kleinen Ziegelhäusern samt Betonfundament. Rund 50 Familien leben bereits in diesen neuen Häusern. Bis Anfang 2013 sollen alle 500 Familien ein neues Zuhause haben.

Im Kampf gegen die Cholera

Ende Oktober 2010 war Haiti mit einer Katastrophe in der Katastrophe konfrontiert. Die Cholera bedrohte vor allem die Menschen in den Notquartieren und Elendsvierteln. Weil schmutziges Trinkwasser eine der größten Gefahrenquellen darstellt, verteilten die Caritas-HelferInnen Hygienepakete und Wasserreinigungstabletten an 11.500 Familien. Die Infokampagnen erreichten rund 50.000 Menschen. 500 Latrinen in der Region Gressier sollen im Sommer 2012 fertiggestellt sein.

Hühner als Basis für ein neues Einkommen

Nach einer Katastrophe möchten die Betroffenen vor allem eines: Möglichst rasch wieder auf eigenen Beinen stehen. Hühner für die Viehzucht, kleine Öfen zur Essenszubereitung oder auch Saatgut für Gemüsegärten bilden die Basis für eine neue Existenz. Bereits über 700 Familien konnten sich mit Hilfe aus Österreich eine neue Lebensgrundlage schaffen. Insgesamt werden bis Ende 2013 rund 1.500 Familien diese Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. 

Wiederaufbau von Schule und Waisenzentrum

Derzeit werden die 1.200 Kinder der zerstörten Salesianer-Schule "Soleil 4" im Elendsviertel von Port-au-Price in provisorischen Klassenräumen unterrichtet. Anfang 2013 soll der neue Ziegelbau fertig sein. Insgesamt sichert die Caritas 6.500 Kindern den Schulbetrieb. Ebenfalls auf Hochtouren läuft der Wiederaufbau des Waisenkinder-Zentrums, das die Caritas mit den Salesianerinnen in Port-au-Prince aufbaut. Der Umzug der 150 Mädchen ist für das Frühjahr 2013 geplant. Derzeit sind die Kinder, die von Ordensschwestern betreut werden, noch in Notquartieren oder bei Verwandten untergebracht. 

Nothilfe, die Überleben sichert

Essen, sauberes Wasser, Hygieneartikel, Plastikplanen: Wie bei jeder Katastrophe wurden diese Güter auch im Erdbebengebiet von Haiti am dringensten gebraucht.
Die Caritas reagierte schnell und versorgte insgesamt 250.000 Menschen mit Nothilfepaketen unterschiedlichen Inhalts. Auch 5.000 Zelte, finanziert mit österreichischen Spenden, schützten die Menschen vor Kälte und Krankheiten.

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