Niger

Niger

In Niger ist der Nahrungsmittelmangel ein chronisches Problem. Als 2009 wegen einer anhaltenden Dürre die Ernte sehr schlecht ausgefallen war, verfügten laut UN-Schätzungen sieben Millionen Menschen - fast die Hälfte der Einwohner Nigers - über keine ausreichenden Nahrungsmittelvorräte bis zur kommenden Ernte. Ein Teil der ohnehin schon knappen Getreidevorräte wurden dann 2010 durch die Fluten vernichtet. Viele Betroffene sind gänzlich auf die Nahrungshilfe des Welternährungsprogramms WFP angewiesen. Auch in guten Erntejahren können sich der Niger bzw. dessen Bevölkerung nicht von der Landwirtschaft allein ernähren.

Die lokale Caritas CADEV ist aufgrund des chronischen Nahrungsmittelmangels Spezialist in den Bereichen Getreidespeicher, Wiederaufforstung, Erosionsschutz und Gemüsegärten. Desweiteren werden mit Unterstützung des internationalen Caritasnetzwerkes in 11 Ernährungszentren tausende Kinder unter 5 Jahren sowie stillende und schwangere Frauen versorgt. In der derzeitigen Nothilfe wird weiters Getreide und Saatgut eingekauft und verteilt.

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