Struktur

Die Struktur der Caritas in Österreich

Die Caritas wurde in den neun österreichischen Diözesen als eigenständige Organisation mit eigener Finanz-Verantwortung gegründet. Was hin und wieder zur Verwirrung beiträgt: Die Gebiete orientieren sich an den Grenzen der kirchlichen Diözesen. Augenfälligste Unterschiede: Die Erzdiözese Wien zählt zu ihrem Gebiet auch das östliche Niederösterreich. Und die Erzdiözese Salzburg umfasst auch das Tiroler Unterland.

Diese föderalistische Konstruktion hat auch einen praktischen Grund. Die österreichische Sozialgesetzgebung ist in den Bundesländern verschieden ausgeprägt. So kann die Caritas auf regionale Bedürfnisse eingehen.

Die neun Caritasverbände bilden miteinander die Caritas Österreich. Aus ihrer Mitte wählen die neun Landesdirektoren den Caritas-Präsidenten, seit 2013 ist das Michael Landau, Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien. Die Caritas Österreich koordiniert insbesondere die Auslands- und Katastrophenhilfe.

162 Caritasorganisationen weltweit

Not hat in jedem Land ein anderes Gesicht. Darum gibt es auch nicht ein Hilfsmodell, sondern viele Wege, die auf die Situation im Land Rücksicht nehmen. Das Netzwerk von 162 Caritas-Partnern in 198 Ländern bemüht sich darum.

Das internationale Caritas-Netz bringt viele Vorteile: ist eine Caritasorganisation bereits auf ein bestimmtes Zielland spezialisiert, so können sich andere Caritasorganisationen an diesen Projekten beteiligen, ohne selbst eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen. Für die Partner im Zielland ist es einfacher, wenn die Hilfe koordiniert ankommt und sie nicht mit vielen Helferländern Kontakt halten müssen.

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