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Landau: Keine weiteren Verzögerungen bei Mindestsicherung

04.12.08

Caritasdirektor Dr. Michael Landau: "Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass es bei der Mindestsicherung zu weiteren Verzögerungen kommt. Hier geht es konkret um nachhaltige
Verbesserungen für sozial schwache Menschen. Wahltaktik darf nicht auf Kosten der Ärmsten in unserem Land gehen."

Derzeit sind laut Sozialministeriums 459.000 Menschen in Österreich akut arm, weitere rund 570.000 einkommensarm und gefährdet in akute Armut abzurutschen. Gleichzeitig gelingt es vielen, auch aus der Armut herauszukommen. Der Sockel verändert sich aber nicht. 

Caritasdirektor Dr. Michael Landau: "Auf politischer Ebene muss die bedarfsorientierte Mindestsicherung eher gestern als morgen eingeführt werden, um den Sozialstaat Österreich armutsfester zu machen. Das Bekenntnis zur Mindestsicherung ist grundsätzlich als sehr positiv zu werten. Hier darf es jetzt auf keinen Fall zu weiteren Verzögerung kommen, spätester Termin für die Einführung muss der 1. Juli 2009 sein. Wir spüren in unseren Einrichtungen schon seit längerer Zeit, dass der Druck auf sozial schwache Menschen vor allem aufgrund der enormen Teuerungen im Bereich Wohnen, Energie und Lebensmittel massiv steigt. Um unser Land nachhaltig armutssicher zu machen, muss die Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung umgehend umgesetzt werden."

Rückfragehinweis:

   Mag.(FH) Klaus Schwertner
   Pressesprecher Caritas der Erzdiözese Wien
   Tel.: (++43-1) 87812 - 221 od. 0664/8482618
   mailto:klaus.schwertner(at)caritas-wien.at 
   http://www.caritas-wien.at