Gemeinsam Wunder wirken

24-Stunden-Betreuung: Qualität wird sichtbar

17.11.15

Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe präsentieren gemeinsamen Standard mit Label: Sicher. Kompetent. Fair.

Seit ihrer Legalisierung 2007 ist die 24-Stunden-Betreuung zu einem wichtigen Teil der Betreuung in Österreich geworden. Derzeit werden in Österreich rund 27.000 Personen von 56.816 Personenbetreuer/innen rund-um-die-Uhr zu Hause betreut. Das sind 6% aller pflegebedürften Personen in Österreich. 19.300 Personen beziehen die Förderung der 24-Stunden-Betreuung. Die Gesamtsumme der Förderungen beträgt 122,9 Millionen Euro.


„Die 24-Stunden-Betreuung hat eine Lücke im Versorgungssystem geschlossen“, unterstreicht Hilfswerk-Geschäftsführer Walter Marschitz die Bedeutung der Dienstleistung. „Die steigenden Zahlen zeigen, dass der Service sehr gut angenommen wird.“ Trotz umfassender Regelungen über die Personenbetreuung (Hausbetreuungsgesetz, Gewerbeordnung, GuKG, Ärztegesetz, Bundespflegegeldgesetz, Richtlinien zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuuung, Standesregeln für Personenbetreuung) gibt es jedoch noch einige Herausforderungen etwa hinsichtlich Qualitätssicherung und Transparenz. „Manche Personenbetreuer/innen beklagen auch mangelnde Anerkennung und Fairness“, so Marschitz.


„Nach der gewerberechtlichen Trennung von Personenbetreuern und Vermittlungsagenturen fehlen noch Standesregeln für Vermittlungsagenturen“, sagt Bernd Wachter, Generalsekretär der Caritas. „Wir erwarten in diesem Bereich eher gesetzliche Basis-Qualitätsstandards als hohe Qualitätsziele“, so Wachter. „Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe bemühen sich bei allen Dienstleistungen rund um Pflege und Betreuung um beste Qualität. Daher wollen wir auch im Bereich der 24-Stunden-Betreuung ein klares Signal dafür setzen“, so Wachter weiter.


„Als Organisationen mit hoher sozialer Verantwortung sind uns völlige Transparenz und faire Rahmenbedingungen ein besonderes Anliegen – sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch für die Personenbetreuer/innen“, sagt Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe. „Mit unserem Angebot wird sichergestellt, dass betreuungsbedürftige Menschen solange wie möglich im häuslichen Umfeld die notwendige Unterstützung und Betreuung erhalten“, so Fenninger.


„Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe verfügen über jahrelange Erfahrung in der Langzeitpflege - sowohl in der mobilen Betreuung zu Hause als auch in Pflegeeinrichtungen“, sagt Irene Pichler, die als Geschäftsführerin des Vereins „Caritas Rundum Zuhause betreut“ für die 24-Stunden-Betreuung der Caritas verantwortlich ist. „Vor dem Hintergrund mehrerer Millionen Hausbesuche in der mobilen Pflege pro Jahr kennen wir die Anforderungen an gute Pflege und Betreuung zu Hause. Die Kundinnen und Kunden können daher diese Erfahrung auch in der 24-Stunden-Betreuung nutzen. Wir führen seit Jahren Hunderte von Qualitätsvisiten pro Jahr zur fachlichen Begleitung der 24-Stunden-Betreuung durch“, so Pichler.


„Das Wohl der zu betreuenden Personen und ihrer Angehörigen steht immer im Zentrum unserer Bemühungen“, ergänzt Rainer Zeithammel, Geschäftsführer der 24h Personenbetreuung(PB) GmbH - der Volkshilfe Österreich. „Wir sehen die 24-Stunden-Betreuung als Ergänzung zu unseren anderen Angeboten, um den Kundinnen und Kunden eine optimale Auswahl zu geben, wie betreuungsbedürftige Menschen einen angenehmen und sicheren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen wollen“, so Zeithammel.


„Nur zufriedene Pflegepersonen und Personenbetreuer/innen können auch eine Leistung bringen, die auch die Kundinnen und Kunden zufrieden stellt“, ist Karin Fürst überzeugt. Sie ist Geschäftsführerin der Hilfswerk Personaldienstleistungs-GmbH und damit auch für die Vermittlung der 24-Stunden-Betreuung im Hilfswerk verantwortlich. „Bei Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe erhalten die Kundinnen und Kunden aber auch die Personenbetreuer/innen von Anfang an kompetente Ansprechpartner/innen und bestmögliche Unterstützung. Genaue Informationen über gesetzliche Vorschriften, aber auch pflegefachliche Unterstützung zählt zu unserem Service“, so Fürst.