„Ich bin zu Fuß vor dem Krieg geflüchtet,

zuerst in die Türkei, dann nach Griechenland. Dort habe ich Schlepper getroffen, die mein letztes Geld genommen haben, ohne mir zu helfen. Ich bin zu Fuß bis nach Österreich gegangen.

Trotzdem bin ich froh, dass ich noch lebe.

Die Flucht war sehr gefährlich, ich hatte viele Momente, wo ich dachte, jetzt werde ich sterben. Meine Frau und meine Kinder sind noch in Syrien, es wäre viel zu gefährlich gewesen, sie mitzunehmen.

Ich würde gerne arbeiten. Ich wünsche mir Frieden und Sicherheit und dass alles klappt, mit dem Asyl. Ich möchte endlich irgendwo ankommen.“

Ibrahim 46 Jahre, palästinensischer Flüchtlinge aus Syrien, derzeit in Traiskirchen