„Ich habe in einer kleinen Stadt im Irak gewohnt, bis eines Tages die IS-Truppen in unserer Stadt waren und alles zerstört haben.

Die Häuser wurden zerbombt. Wir mussten die Stadt verlassen und flüchteten nach Bagdad. Dort habe ich einen Herrn getroffen, der mit erklärt hat, wie ich flüchten kann. Am nächsten Tag sind wir um 6.30 Uhr aufgebrochen. Wir haben es bis in die Türkei geschafft und dann weiter nach Europa. Ich bin psychisch am Ende. Ich habe einen Universitätsabschluss. Es wäre zu gefährlich gewesen, meine Familie mitzunehmen. Ich habe mich von ihnen verabschiedet, und ich habe Angst, dass ich sie nie wieder sehe. Wir sind nicht Schuld an diesem Krieg.“

 

Mustafa, 41, aus dem Irak geflüchtet.