„Ich bin verheiratet und habe vier Kinder.

Mein Mann und meine älteren Kinder sind noch in Aleppo, meinen zehn Tage alten Sohn habe ich mitgenommen. Ich dachte, es wäre sicherer, wenn sie dort bleiben.

Jetzt frage ich mich jeden Tag, ob sie noch leben, weil Aleppo immer noch bombardiert wird. Ich vermisse sie sehr. Ich hoffe auf den Tag, wo ich sie wiedersehe.

Ich habe mit meinem Baby tagelang im Wald geschlafen. Ich brauche Kleidung und Essen für mein Kind. Ich hoffe, dass ich eines Tages mit meiner Familie in Frieden leben kann.

Es ist furchtbar, sich jeden Tag vor dem Tod zu fürchten."

Rola, 38 Jahre, aus Syrien geflüchtet, derzeit in Traiskirchen.