Open Art Workshops

Offene Kunstwerkstatt „WeltBilder“, MUMOK

Die offene Kunstwerkstatt „WeltBilder“ ist ein kulturelles Begegnungsangebot, das mit dem Museum für Moderne Kunst (MUMOK) zusammen entwickelt wurde. Es hat zum Ziel, AsylwerberInnen und Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, damit sie sich beim gemeinsamen kreativen Experimentieren und Betrachten von Kunst austauschen und kennenlernen können.

Der Ablauf ist stets verschieden. Meist wird mit einer kleinen, interaktiven Kennenlernrunde gestartet. Danach geht die Gruppe, angeleitet von den KunstvermittlerInnen des MUMOK sowie mit MitarbeiterInnen und DolmetscherInnen des Kompateams ins künstlerische Schaffen. Am Ende findet oft noch eine kleine Führung durch eine der aktuellen Ausstellungen statt.

Die offene Kunstwerkstatt startete am 29.04. und findet bis Ende des Jahres jeden letzten Freitag in der Woche statt! Die nächsten Termine sind am: 29.7., 26.8., 30.09., 28.10. jeweils von 15.30-18.30.

„Open Art“, ESSL Museum

Das offene Atelier im ESSL Museum in Klosterneuburg wurde von Kompa in Kooperation mit dem Essl Museum bereits Anfang 2015 konzipiert und seitdem durchgehend von Kompa begleitet und betreut. Das Essl Museum befindet sich in Gehentfernung zur Magdeburgkaserne in Klosterneuburg, wo mehrere hundert Asylwerber untergebracht sind. Das Museum diente als neutraler, unbelasteter Ort der Begegnung, wo sich KlosterneuburgerInnen und Flüchtlinge einfinden konnten, um die Ausstellungen zu besichtigen und sich gemeinsam im offenen Atelier kreativ zu betätigen. 

Kompa wurde 2016 aktiv herangezogen um im Umgang mit der geplanten Aktionismus Ausstellung zu beraten. MitarbeiterInnen waren an unterschiedlichen Terminen mit DolmetscherInnen vor Ort, um die am offenen Atelier teilnehmenden AsylwerberInnen auf die Ausstellung und deren Inhalte vorzubereiten und zu in der Führung am 6.5. durch die Ausstellung zu begleiten, und um die KunstvermittlerInnen vom ESSL Museum zu unterstützen. 

Nicht nur, weil wir dort schöne Erfahrungen mit vielen anderen Menschen erleben durften, sondern auch, weil das ESSL Museum immer schon ein Ort der Begegnung war, bedauern wir sehr, dass es noch heuer geschlossen werden soll.