Mädchen

Haus Amadou

Eine Mutter mit ihrem Kind

Unser Haus versteht sich in erster Linie als Notquartier für mittellose Menschen auf der Flucht, denen wir vor allem einen Schlafplatz und eine Versorgung mit dem Lebenswichtigsten anbieten. Ebenso stehen 14 Plätze im Rahmen der Grundversorgung zur Verfügung. Aber auch die längerfristige und intensive Betreuung von MigrantInnen zählt zu unseren Aufgaben.

Wir bieten neben 14 Grundversorgungsplätzen vor allem Wohnmöglichkeit für in Not geratene Fremde. Wobei die weitaus größte Gruppe AsylwerberInnen sind, die keine Unterstützung im Rahmen der „Grundversorgung“ (von Bund und Ländern finanzierte Unterbringung, Verpflegung und Krankenversicherung) erhalten. Ebenso bieten wir Plätze für mittellose MigrantInnen. 

Unser Haus ist eine der wenigen Einrichtungen, die diesen Menschen Unterbringung und Betreuung bietet. 

Unser Angebot

 

  • Sicherung der Grundbedürfnisse (Ausgabe von Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Bekleidung)
  • Soziale Beratung für Familien und Einzelpersonen
  • Überblick über die rechtliche Situation
  • Krisenintervention
  • Beschäftigungstherapeutische Projekte
  • Vermittlung zu medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung
  • Kinderbetreuungsprojekte zur Entlastung alleinerziehender Mütter und Familien
  • Lernhilfe 
  • Suche von Schul- und Kindergartenplätzen 
  • Integrationsmaßnahmen wie Vermittlung zu Deutschkursen, Hilfestellung bei Arbeitssuche und Wohnungssuche
  • Organisation von Freizeitgestaltung

 

Was wir gemeinsam erreichen wollen

Der Schutz vor Obdachlosigkeit ist das oberste Ziel, gefolgt von der Versorgung mit dem Notwendigsten (Verpflegung, Ausgabe von Kleidung), Vermittlung zu ehrenamtlich tätigen ÄrztInnen oder zu einem Rechtsbeistand. Priorität hat jedoch auch die Entwicklung von Perspektiven gemeinsam mit den BewohnerInnen, damit sie so schnell wie möglich wieder ein selbständiges Leben führen zu können.

Wer kann bei uns wohnen?

In Not geratene Flüchtlinge oder MigrantInnen ohne Grundversorgung oder andere Unterstützungsleistungen können sich entweder an das Asylzentrum oder MigrantInnenzentrum  der Caritas Wien wenden. Nach Abklärung und freien Plätzen kann eine Zuweisung erfolgen.

 

 

Gefördert von

  • Fonds Soziales Wien