Mädchen

Pfarrliche Not-Quartiere

Angesichts des anhaltenden Zustroms an Asylsuchenden in Österreich wird noch immer dringend nach
Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Solange es keine ausreichende Anzahl an dauerhaften Wohneinrichtungen gibt, ist die Errichtung von so genannten Notschlafstellen erforderlich.

Um alle Flüchtlinge gut durch die kalte Jahreszeit zu bringen, wurden in Zusammenarbeit von PfarrCaritas und Stadt Wien eigene Not-Quartiere in Pfarren eingerichtet. Hier sollen
die Asylwerber zumindest für einige Monate zur Ruhe kommen, einen warmen Ort zum Schlafen, Versorgung und Unterstützung bekommen. Eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für Pfarren zu zeigen, wie Nächstenhilfe gelebt wird.

Gestartet wurde in den Pfarren Hütteldorf und Sievering, wo bereits im Vorfeld mit viel Engagement Räumlichkeiten adaptiert wurden. Die Anforderungen entsprechen den Grundbedürfnissen. Ein Bett zum
Schlafen, Sanitäreinrichtungen und eine Kochmöglichkeit, sofern es keine Verpflegung vor Ort gibt.

 

Wer trägt die Verantwortung?

Unterstützt werden die Pfarren durch hauptamtliche MitarbeiterInnen der PfarrCaritas, die sich um die Zuteilung der Flüchtlinge, die Auszahlung des Verpflegungsgeldes, behördliche Termine, Einschulung und die notwendigen Informationen kümmern.


Einen großen Beitrag leisten aber Freiwillige, die sich bereit erklären, die Wintergäste zu betreuen.
Empfehlenswert sind Deutschkurse, kreative Angebote, Ausflüge oder sportliche Angebote.

 

Wer kann mitmachen?

Die Einrichtung von pfarrlichen Not-Quartieren wird derzeit nur in Pfarren der Stadt Wien angeboten. Wenn Sie eine Möglichkeit in Ihrer Pfarre sehen, melden Sie sich bitte bei:
Judith Blachfelner
Koordinatorin pfarrliche Not-Quartiere für Asylsuchende
Tel +43 676 5151796
judith.blachfelner(at)caritas-wien.at