Augustsammlung

Hilfe > Hunger

Jeder 9. Mensch weltweit leidet an Hunger.

Jedes 3. Kind in Afrika ist chronisch unterernährt.

240.000 Menschen profitieren in 70 Caritas Ernährungsprojekten.

Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. Weltweit leiden 820 Millionen Menschen an chronischem Hunger.

Besonders hart trifft es Kinder. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln.

Die COVID – Ausgangsbeschränkungen verschärfen diese Situation nun: Die meisten Menschen im ländlichen Afrika leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, von der Arbeit als Tagelöhner, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Das ohnehin geringe Einkommen fällt durch die Lockdown-Bestimmungen völlig weg. Dazu kommen große Preissteigerungen vor allem bei Nahrungsmitteln. In manchen Ländern haben sich die Lebensmittelpreise verdreifacht. Viele Menschen können sich das Essen nicht mehr leisten und haben aufgrund der geschlossenen Märkte auch oft keinen Zugang dazu.
Zusätzlich bringt der Klimawandel Überschwemmungen und extreme Dürren – alles zusammen eine unglaubliche Herausforderung für die Bevölkerung.

Die Ärmsten, die im normalen Alltag schon um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen müssen, schlittern nun noch tiefer in die Armut. Wir können das verhindern: Mit der Hilfe von SpenderInnen unterstützt die Caritas 240.000 Menschen in 70 Ernährungsprojekten.

Kirchenglocken gegen Hunger

Um auf den stillen Skandal des Hungers aufmerksam zu machen, läuten am Freitag, 31. Juli 2020, um 15 Uhr österreichweit die Kirchenglocken. Das Läuten - zur Sterbestunde Jesu – soll Aufmerksamkeit erregen, aber auch zum Engagement gegen Hunger aufrufen. Denn wir alle können einen Beitrag leisten. Etwa indem man die Caritas bei ihrer Hungerkampagne unterstützt, Informationen weiterträgt, Glocken läutet oder Spenden sammelt!

Jetzt helfen! Spenden gegen den Hunger

Die doppelte Not: Hunger und COVID-19

COVID-19 belastet uns alle in irgendeiner Form: Zu den Liebsten Abstand halten, Kurzarbeit, Jobverlust, Zukunftsängste. In Österreich haben wir jedoch ein funktionierendes Gesundheitssystem, genügend zu essen und sauberes Wasser aus der Wasserleitung. Im globalen Süden ist das nicht so: Das Corona - Virus bedroht Länder, die ohnehin von (Natur-) Katastrophen und Konflikten getroffen sind, noch weiter und verschärft den Hunger.

Mehr Informationen zur Caritas Hungerhilfe finden Sie hier.