Was kann ich tun, was können wir in der Pfarre tun?

Einen „Welttag der Armen“ für die Kirche, dies hat Papst Franziskus im Anschluss an das Jahr der Barmherzigkeit festgelegt. Jährlich am 33. Sonntag im Jahreskreis sollen die Gemeinden sich den Armen in Brüderlichkeit öffnen. Schon seit vielen Jahren wird das Ergebnis der Kollekte am Elisabethsonntag (heuer: 18.11.) der Caritas zur Verfügung gestellt. Das wird auch weiterhin so bleiben.

Gemäß der Botschaft von Papst Franziskus soll es aber nicht bei Spenden bleiben, sondern „zu einer wirklichen Begegnung mit den Armen“ kommen und „der Haltung des Teilens Raum geben, die zum Lebensstil werden soll“. Dies beginnt bei einer konkreten Einladung zur Eucharistiefeier an diesem Sonntag, der Einladung zu einer gemeinsamen Mahlzeit, wo die Armen nach den Worten von Papst Franziskus „Ehrengäste an unserem Tisch“ sind.

Die PfarrCaritas stellt Ihnen hier eine Reihe weiterer Ideen vor, die den Welttag der Armen zu einem Tag der Begegnung machen werden. Bei der konkreten Umsetzung sind wir gern behilflich, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Der Warenkorb:

Um Le+O -Ausgabestellen oder Sozialmärkte in der Nähe zu unterstützen, wird im Gottesdienstraum ein Korb (bzw. ein Tisch, Kartons o.ä.) bereitgestellt, der mit haltbaren Lebensmitteln befüllt wird. Denn das Brot, um das wir im Vater unser bitten, ist „unser“ Brot.

Rundgang der Not:

Der Bettler vor dem Supermarkt, wo schläft er eigentlich? Die Alleinerzieherin, die ihre Miete nicht mehr bezahlen kann, wohin kann sie sich wenden? Wie funktioniert eine Le+O-Ausgabestelle? Ein Rundgang in der Pfarre führt uns an die Orte, die uns aus unserem satten Alltag nicht bekannt sind.

Kunst für alle:

Wir als Gemeinde organisieren Freikarten fürs Theater, für Konzerte und verteilen sie an Menschen in prekären Lebenssituationen.

Wärmestube:

Wir errichten eine Wärmestube oder fragen in einer Wärmestube in der Gegend an, ob unsere Hilfe gebraucht wird. Wir setzen uns einen Nachmittag zu den Gästen und unterhalten uns angeregt.