Preßgasse

Helfen Sie den Opfern der Gasexplosion

Caritas startet mit Anrainern Aktion, um Soforthilfe leisten zu können. Schwertner: „Wer alles verloren hat, braucht jetzt rasch unsere Hilfe!“ 

Nach der verheerenden Gasexplosion in Wien-Wieden stehen viele der BewohnerInnen vor dem Nichts: Das gesamte Wohnhaus in der Preßgasse steht vor dem Einsturz, die Straße war nach der Explosion voller Schutt und Möbelteile. Nach der Denotation klaffte ein riesiges Loch in dem Gebäude, mehrere Wohnbereiche wurden komplett weggerissen. Mehr als 100 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. 

In dem Gemeindebau leben 42 Personen – zwei davon haben bei dem Unglück ihr Leben verloren, weitere Opfer sind zum Teil schwer verletzt. Sie haben vorübergehend ihr Zuhause verloren.

Gemeinsame Hilfsaktion gestartet

Auf Initiative von Hannes Koletnik, Gastronom und Nachbar, starten Kronen Zeitung und Caritas gemeinsam mit anderen Anrainern eine Hilfsaktion für die Opfer der Gasexplosion. „Wir unterstützen die Betroffenen von Anfang an - etwa mit Kleidung aus unseren Spendenlagern. Danke allen, die unseren Nachbarinnen und Nachbarn auf der Wieden in diesen Stunden zur Seite stehen. Spenden wir jetzt!“, so Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien.

Solidarische Anrainer, darunter der Gastronom Hannes Koletnik, haben auf Facebook eine Hilfsaktion gestartet und ein Spendenkonto eingerichtet. Koletnik: „Das traurige Ereignis in der Preßgasse, unweit meines Lokales, hat mich nachdenklich gemacht. Innerhalb von Sekunden kann sich unser Leben dramatisch verändern. Wir wollen unseren Nachbarn jetzt zur Seite stehen.“

Kommt vorbei!

Benefizaktion am 2. Juli 2019 ab 16 Uhr, DerHannes, Preßgasse 29, 1040 Wien
Alle Erlöse kommen der Spendenaktion zugute. 

Wer selbst sammeln möchte, kann sich von uns eine Spendenbox ausborgen: office(at)caritas-wien.at 

Das zerstörte Wohnhaus in der Preßgasse

Foto: Kronen Zeitung/Andi Schiel

Helfen Sie Opfern der Gasexplosion in Wien-Wieden

Danke, dass Sie unsere Nachbarinnen und Nachbarn nicht alleine lassen.