Clemens Foschi, Projektleiter für Kooperationsangelegenheiten 

Nach meiner Tätigkeit als Geschäftsführer von magdas von 2012 bis 2015 bin ich nach einer Bildungskarenz zur Caritas gekommen. 2015, als uns die Flüchtlingskrise bereits fest im Griff hatte, habe ich mich im Projekt Orte für Menschen im Rahmen der Architektur Biennale 2016 mit innovativen Ansätzen in der Unterbringung für Geflüchtete auseinandergesetzt. 

Durch meine Erfahrungen hat sich die Möglichkeit ergeben eine Koordinationsstelle für Kooperationsangelegenheiten aufzubauen. Es geht hier zum einen darum, externe Kooperationsanfragen an die richtige Stelle in der Caritas weiterzuleiten. Zum anderen begleiten und unterstützen wir die Kooperationsprozesse. Die Bandbreite reicht von kleinen Partnern wie nachbarschaftlichen Initiativen, die sich für Geflüchtete einsetzen bis zu größeren Kooperationsprojekten mit Universitäten oder anderen NGOs.

Da die Caritas eine sehr große und vielfältige Organisation darstellt, besteht häufig die Schwierigkeit darin, Bereitschaft für Neues herzustellen. Die tägliche Arbeit erfordert bereits unser aller Engagement und Ressourcen, wodurch neue Projekte oder Prozesse eher in den Hintergrund rücken, dabei jedoch nicht an Wichtigkeit verlieren. Auch budgetäre Einschränkungen machen unsere Arbeit teilweise herausfordernd. 

Ich habe mich damals für die Caritas entschieden, weil mich das freundschaftliche Miteinander, der soziale Mehrwert und auch das unternehmerische Denken im Tun sehr angesprochen haben. Dies hat sich bis heute nicht geändert.

Was mir wichtig ist: 

Die Natur beim Wandern oder bei Skitouren genießen, die Leidenschaft fürs Fußballspielen weiterführen, für die eigene Familie dankbar sein, mit guter Küche oder einem guten Buch entspannen

Mein Zugang zur Arbeit: 

wirkungsvoll – lösungsorientiert – gemeinschaftlich