Mehr Menschlichkeit

Natürlich fällt es auch uns auf, dass die Kinder in der Höhle in Thailand so viel Aufmerksamkeit erhalten haben, während andere Kinder auf einem Schlauchboot im Mittelmeer im Stich gelassen werden. Die nicht so gute Nachricht dazu: Es gibt noch viel mehr Schauplätze auf der Welt, wo Menschen verhungern, heulend zusammen brechen, nicht mehr weiter wissen. Wir würden wahnsinnig werden, würden wir uns jeden Tag alle sterbenden Kinder vor Augen halten. Gut, wenn wer hinterfragt, wie es soweit kommen konnte und an politisch Veranwortliche appelliert. Da wie dort ist aber auch rasche Hilfe nötig. Beherztes Eintreten, Menschlichkeit, um Krisen abzuwenden. Wer verhungert braucht jetzt sofort Hilfe und kann nicht warten, bis irgendwelche Papiere auf irgendwelchen Konferenzen unterschrieben wurden. 

Die gute Nachricht ist: Wir von der Caritas würden gern mehr helfen. Wir haben ausgebildete MitarbeiterInnen dafür die wissen, wie man Krisen abwendet. In Österreich und weltweit. Bei uns melden sich täglich Menschen, die Hilfe brauchen.  

Wir arbeiten für mehr Menschlichkeit.  

Für Aysha, die mit ihrer Familie im Libanon in einem Zelt sitzt und auf Frieden hofft. Für Hans, der täglich in die Gruft kommen, um hier zu essen. Für Mama Janecek, die in Niederösterreich wohnt und die Waschmaschine verkauft hat, damit sie Geld für die Miete hat. Für Marie, die im Herbst in die Schule kommt und eine Schultasche bräuchte. Für den Suppenbus, damit er weiterfährt. Für fehlende Schlafsäcke damit niemand erfriert, für leere Kühlschränke von Familien die hungern, für eine weitere Schule im Südsudan. Für über 100.000 Menschen, denen wir jährlich helfen.  

Michael Landau sagte heute in einer Presseaussendung: „Wenn man eine Route schließt, ist noch keine Fluchtursache beseitigt.“ Wir sind die, die sich für Menschlichkeit einsetzen.

Was kann jede und jeder Einzelne tun?

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