Peter Alexander Fonds

  • Peter Alexander (c) ORF

    Peter Alexander (c) ORF

  • Unzählige Kinder in Not werden unterstützt

    Unzählige Kinder in Not werden unterstützt (c) Michael Zündel

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Wenn ich an die Filme mit Peter Alexander denke, geht’s mir vermutlich nicht anders wie Millionen anderen Österreicherinnen und Österreichern auch. Die meisten von uns waren in ihrem Leben vermutlich weder je im Weißen Rößl, noch jemals am Wolfgangsee und doch fühlt es sich für uns alle – die wir die Filme mit Peter Alexander kennen – so an, als hätte man die halbe Kindheit dort verbracht. Mit Peter Alexander als Ober Leopold an seiner Seite. Man fühlt sich unweigerlich in einer anderen Zeit und wohl auch in der eigenen Vergangenheit geborgen. Dabei stammen seine Filme und die Musik ja vielfach aus einer Zeit, die nicht einfach war – es war eine Zeit, da die Eindrücke des Kriegs noch frisch waren; da Österreich mit dem Wiederaufbau und mit der Bewältigung der eigenen Vergangenheit beschäftigt war.

In dieser Zeit schafften seine Filme und Lieder vielleicht so etwas wie Heimat im besten Sinn. Heimat, wie man sie gerade damals vermisste und ersehnte und eine Heimat, an die man gerade auch in dieser Zeit glauben wollte. Voller Leichtigkeit, unbekümmert und heiter.

Doch die Peter-Alexander-Show, das zeigt sich heute vielleicht deutlicher denn je, war nicht immer laut und nicht immer geprägt von Rampenlicht. Peter Alexander konnte auch die leisen Töne. Er erreichte Millionen Menschen auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino.

Unzählige Kinder in Not werden unterstützt

Doch das ist nicht alles. Er erreichte auch unzählige Kinder, denen er ohne großes Aufsehen, im Stillen mit seinen Spenden geholfen hat. Ich selbst wusste lange nicht, wer der Spender war, der (unter dem Pseudonym "Der Steigbügel") Kinder- und Jugendprojekte der Caritas in Österreich, der Schulen im Kongo und im Südsudan unterstützte, der Kindern mit Behinderung in Krisenregionen Operationen ermöglichte.

Erst nach seinem Tod lüftete sich das Geheimnis. Erst dann wussten wir, wer hinter diesem anonymen Spender steckt. Für mich hat er dadurch noch einmal an Größe gewonnen.

Denn ganz offensichtlich hat er für sein Engagement keinen Dank erwartet, kein öffentliches Händeschütteln, keine Imagepolitur. Er hat es aus sich heraus getan. Konkret: Um Kindern in Not zu helfen. In Österreich, im Kongo, im Südsudan.

Ich hätte ihm gerne einmal persönlich Danke dafür gesagt. Für seine Musik. Seine Filme. Vor allem aber für die Unterstützung unserer Arbeit.

Am 30. Juni hätte Peter Alexander seinen 90. Geburtstag erlebt, der ORF strahlte aus diesem Anlass eine Dokumentation über sein Leben aus. Seither fragen uns Menschen, ob die Hilfsprojekte auch jetzt noch forgesetzt werden. Ob es möglich ist, dafür zu spenden.

In beiden Fällen: Ja. Die Hilfe geht weiter. Und wie so oft gilt: Je mehr hilfsbereite Hände, umso größeres können wir bewirken.

Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT47 2011 1890 8900 0000
Kennwort: "Peter Alexander Fonds"

Danke. Ihr,

Michael Landau