Entlastungsbesuche

Durch die anhaltende Coronakrise sind Angehörige von Menschen mit Demenz bzw. pflegende Angehörige stark unter Druck und haben kaum Entlastungsmöglichkeiten. So ist die Inanspruchnahme von diversen Unterstützungsmaßnahmen nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Ebenso leiden alleinlebende Menschen, die immobil sind und mit der Technik nicht zurechtkommen, unter der anhaltenden Isolation.

Gemeinsame Spaziergänge bzw. begrenzte Besuche durch den pfarrlichen Besuchsdienst verschaffen den Betroffenen Entlastung.

Diese pfarrlichen Entlastungsbesuche sollen kein Ersatz für regelmäßige Besuchsdienste (z.B. automatische Geburtstagsbesuche) sein, sondern sind ein Instrument in der Nothilfe und auf ein Minimum an Personenkontakten reduziert.

Entlastungsbesuche in der Praxis

  • Es empfiehlt sich, dass Personen besucht werden, zu denen die Pfarre schon Kontakt hat. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Ehrenamtlichen die Familiensituation kennen und die Belastungssituation der Betroffenen realistisch einschätzen können.
  • Die Besuche sollten nur von solchen Ehrenamtlichen gemacht werden, die dazu gesundheitlich und psychisch in der Lage sind.
  • Auch ist es wichtig, dass sowohl die Ehrenamtlichen als auch die Betroffenen das mit dem Besuch verbundene Risiko kennen und alle Schutzmaßnahmen (FFP2 Maske und 2m Abstand) einhalten.