Über Kompa

Mit dem Projekt Kompa bieten wir Information, Austausch und Mediation zum Thema Flucht und Asyl sowie nachbarschaftliche Begegnungen in Wien und Niederösterreich an.

Ziel ist, aktive Teilhabe, verschiedene Menschen zusammen zu bringen und dadurch gegenseitiges Verständnis und ein positives Zusammenleben zu schaffen. Auch Konflikte sind Teil des menschlichen Zusammenlebens, wichtig dabei ist ein respektvoller Umgang. Dafür will dieses Projekt durch partizipative Methoden Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Gutes Zusammenleben (Flüchtlingsunterbringung, Diversität und Partizipation)
  • Hintergrundinformationen (Asylrecht, Traumatisierung, Radikalisierung, interkulturelle Kommunikation, Länderinformationen, etc.)
  • Erwartungen und Fragen der Flüchtlinge an die österreichische Gesellschaft

Seit Projektstart im Februar 2015 hat KOMPA mehrere Freiwilligennetzwerke und Gemeinden organisatorisch und beratend begleitet. In Niederösterreich haben wir z.B. die Entstehung des Freiwilligennetzwerks "Klosterneuburg Hilft" intensiv begleitet. Wir haben Fortbildungen für Freiwillige, Beratungsgespräche und Supervisionen sowie sportliche Events und andere Begegnungsanlässe organisiert. Gemeinsam mit dem Essl Museum haben wir ein wöchentliches offenes Atelier für ÖsterreicherInnen und Flüchtlinge ins Leben gerufen. Über die Sommermonate fand niederschwellige Mediation im Rahmen von Streetwork am Donaustrand statt.

Wöchentliche Sprechstunden und Beratungsgespräche, ein Begegnungscafé für die neuen und alten BewohnerInnen der Gemeinde und Demokratieworkshops für jugendliche Flüchtlinge sind weitere Beispiele für unsere Projektaktivitäten.