Pop-Up-Shop „Kauf eine Ziege“

Ziegen, Esel und Hühner auf der Mariahilfer Straße. Auch Obstbäume, Lernboxen und Schlafsäcke. Marmelade, Paprika-Tomaten-Chutney und Fliedersirup sowieso.  Ziegen für alleinstehende Frauen in Burundi, Taschen aus Recycle-Planenstoffen oder handgemachte Köstlichkeiten der Caritas Werkstätten – wie sinnvoll Schenken geht, zeigt der Pop-Up-Shop „Kauf eine Ziege“.

Sie können auf der Wiener Mariahilfer Straße 77 (neben dem ehemaligen Generali Center) Qualitätsprodukte mit sozialem Mehrwert kaufen. Jedes Produkt erzählt eine besondere Geschichte: Von Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Von langzeitarbeitslosen Menschen oder von Frauen und Männern, die häufig als behindert abgestempelt und darauf reduziert werden, weil wir gewohnt sind zuerst auf die Defizite zu schauen. Diese Produkte zeigen die Schönheit, die Stärken, die Kreativität und Talente dieser Menschen. Und sie ermöglichen, doppelt Freude zu schenken.

Das Sortiment umfasst u. a. Produkte der Caritas Aktion „Schenken mit Sinn“, Produkte von magdas DESIGN, Köstlichkeiten aus der Caritas Werkstatt „Am Himmel“ oder außergewöhnliche Produkte von HKE Ottakring.

Von Ziegen und hochnäsigen Trinkgläsern - Produkte aus folgenden Projekten werden im Pop-Up-Shop „Kauf eine Ziege“ angeboten:

 

Schenken mit Sinn

Um notleidenden Menschen im In- und Ausland helfen zu können, wurden gemeinsam mit lokalen Partnern Projekte erarbeitet, die nachhaltige Verbesserungen für die Betroffenen bewirken. „Schenken mit Sinn“ bedeutet, Menschen in Not zu unterstützen und Freude mit einer guten Tat zu bereiten. Ein Geschenk, das doppelt Freude bringt. z.B. Eine Ziege für den Neuanfang in Burundi um € 30,–.

Und 24 Stunden geöffnet: www.schenkenmitsinn.at

 

magdas DESIGN

Hinter magdas DESIGN stehen viele unterschiedliche Menschen: Österreichische DesignerInnen, die sich die Produkte ausgedacht haben. Und Männer und Frauen in den Werkstätten der Caritas, die die Produkte in feiner Handarbeit herstellen. Entstanden sind dabei Produkte, die auffallen. Durch Idee, Form, Material, Funktionalität, Originalität und nicht zuletzt durch den Gedanken, der hinter diesen Designobjekten steht.  z.B. Die zerstreute Kerze, der übereifrige Kerzenständer oder das hochnäsige Trinkglas. 

 

Am Himmel

In der Gärtnerei „Am Himmel“ weiß man, was gut schmeckt. Feine Marmeladen und Chutneys, Liköre, Sirup und Säfte, Dörrobst, Salze und Tees werden in den Werkstätten von Menschen mit Behinderung hergestellt. Das Obst und Gemüse für diese Köstlichkeiten stammt überwiegend aus dem eigenen Garten. z.B. Zwiebel-Beeren-Chutney um € 5,-.

 

HKE bzw. ArbeitsRaum 

HKE kommt von Handwerk, Kunst und Entwicklung. Gebrauchte Werbeplanen werden in den Werkstätten zu originellen Einzelstücken verarbeitet. Durch das Beschäftigungsangebot für arbeitslose Frauen und Männer, vorwiegend im Alter von 18 bis 24, entstehen Taschen unterschiedlichster Form und Größe.

 

Buckelade – handgeschöpfter Schokoladengenuss, bio und fair

Im Tageszentrum der Caritas in Krumbach in der Buckligen Welt wird die Buckelade aus einer Bio-Fairtrade-Schokoladenrohmasse von Zotter hergestellt. Die in 45g und 100g erhältliche Schokolade wird nach einer Geheimrezeptur liebevoll hergestellt. Sie besteht aus weißer und dunkler Schokolade, Mandeln und Nougat – je nach Saison auch mit Frühjahrsblüten oder ganzen Haselnüssen und ist das richtige Geschenk für alle GenießerInnen einer fairen Nascherei.

 

Retzer Tee

In der Tagesstätte in Retz werden von Menschen mit Behinderung neben Keramik und Handwerk auch kunstvoll gestaltete Tees in der Kräuterwerkstatt hergestellt. Von Glückstee über Frauentee bis zu Vitaltee gibt es die unterschiedlichsten Kräutermischungen, mit denen einem gemütlichen Teekränzchen nichts mehr im Wege steht. 

 

reStart

In der Kreativwerkstatt reStart betreiben Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen „upcycling“. Aus Fahrradketten werden Schlüsselanhänger, aus Kaffeekapseln wird Modeschmuck, aus Tetra-Paks entstehen Einkaufstaschen. Das Projekt richtet sich an Burschen und Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren, die nicht mehr schulpflichtig sind und aktuell keine Ausbildungen, Arbeitsprojekte oder Kursmaßnahmen besuchen können. 

 

miniaturschuhe

Der Schuhmacher Sereja Kandoian hat in seinem Leben bereits viel erlebt. Mehrmals musste er mit seiner Familie fliehen. In Österreich hat er bei der Caritas ein neues Zuhause und Arbeit gefunden. Auch nach seiner Pensionierung ist er der Caritas als ehrenamtlicher Mitarbeiter erhalten geblieben und auch seiner Leidenschaft und Berufung als Schuhmacher ist er treu geblieben. Er hat seine Fähigkeiten mittlerweile derart perfektioniert, dass er mit einer Größe von einem Zentimeter die kleinsten Schuhe der Welt anfertigt. z.B. Miniaturschuhe um € 25,-.