Essensausgabe

Unterwegs zum Menschen

Leitlinien Nachhaltigkeit

Unsere Erde soll auch für künftige Generationen ein lebenswerter Ort bleiben. Es ist unsere Pflicht, hier und jetzt verantwortungsvoll, sparsam und gerecht mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. Dabei geht es nicht nur um ökologische, sondern auch um ökonomische und soziale Aspekte.

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Social Development Goals / SDGs) formuliert, an denen sich die Caritas der Erzdiözese Wien in ihren Leitlinien orientiert. Durch unser sozialanwaltschaftliches Handeln und unsere Aktivitäten, tragen wir seit langem zur Umsetzung der SDGs bei: „Keine Armut“, „Kein Hunger“, „Gesundheit und Wohlergehen“, „Weniger Ungleichheiten“, sind Prinzipien, die das Wirken der Caritas grundlegend bestimmen. Unser Ziel ist es, unsere Aktivitäten bei den Zielen „Maßnahmen für Klimaschutz“ und „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ sowie grundsätzlich bei Themen, die den Umweltschutz und die Einhaltung der Menschenrechte betreffen, auszubauen. So erarbeiten und realisieren wir laufend Richtlinien und Maßnahmen in den folgenden Bereichen:

Energie

Wir nutzen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen und erzeugen an einigen Standorten selbst Strom. 

Wir setzen gezielte Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs (z.B. energietechnische Optimierung von Bestandsgebäuden, Verbesserung Energiesteuerungen).

Gebäudemanagement 

Wir optimieren Prozessabläufe was den Betrieb von Gebäuden betrifft (z.B. Energie- und Wasserverbrauch).

Wir achten bei baulichen Maßnahmen darauf, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten.

Wir entwickeln Kriterien für einen nachhaltigen Bau (Flächeneffizienz, Bauweise, Energieversorgung, Lebenszyklus).

Abfallwirtschaft

Wir vermeiden bzw. reduzieren Abfälle wo möglich und optimieren Prozesse (z.B. Reduktion Papierverbrauch durch organisationsweite Druckereinstellungen, Verringerung Anzahl Printprodukte, Einführung elektronischer Prozesse)

Wir recyceln Produkte, damit sie nach Ablauf ihres Lebenszyklus als Wertstoffe wieder in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückfließen können (Bsp. Mobiltelefone, Laptops - Magdas Recycling, reuse – carla, ArbeitsRaum, reStart,...)

Einkauf

Wir richten unsere Einkaufsaktivitäten nach nachhaltigen Kriterien aus.

Wir bevorzugen Produkte und Dienstleistungen, die einen ökologischen und sozialen Mehrwert bieten und stellen Produktangebote schrittweise um (z.B. Büromaterial, Reinigungsmittel, ausgewählte Lebensmittel, wie den klimaneutralen Bio- und Fairtrade zertifizierten Caritas Kaffee).

Unsere Dienstkleidung wird ökologisch und sozial nachhaltig produziert / ist fairwear und GOTS-zertifiziert.

Wir motivieren unsere Lieferanten und Partner zur Weiterentwicklung umweltfreundlicher Angebote und Dienstleistungen.

Mobilität

Wir verringern klima- und gesundheitsschädliche Emissionen durch 

  • Richtlinien zur Nutzung von Verkehrsmitteln: Fahrräder, Dienstfahrzeuge, öffentliche Verkehrsmittel, Flugzeuge (Bahn vor Flug)
  • Angebot der Nutzung von Poolfahrrädern, Lastenfahrrädern, E-Bikes zur dienstlichen und privaten Nutzung
  • verstärkte Nutzung von digitalen Kommunikationsmitteln 
  • Angebote zur gemeinsamen Nutzung von Arbeitsplätzen (Standortkarte im Intranet)
  • Prüfung von Alternativen  z.B. Umstellung Fuhrpark auf E-Mobilität, Corporate Carsharing

Veranstaltungsplanung

Bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen achten wir auf Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit (Ausrichtung Green events).

Bewusstseinsbildung

Wir schärfen das Bewusstsein unserer Mitarbeiter*innen und Klient*innen für nachhaltiges Handeln im beruflichen und privaten Bereich durch Kommunikationsaktivitäten, Workshops und Schulungen.

Wir beziehen unsere Klient*innen in unsere Aktivitäten aktiv mit ein (Projekt Umweltcoach).

Wir agieren als Meinungsbildner für alle unsere Berührungsgruppen.

Innovationen & Kooperationen

Wir entwickeln und forcieren nachhaltige und soziale Innovationen.

Wir arbeiten mit externen Partnern und Forschungseinrichtungen (z.B. Universität für Bodenkultur) zusammen und nehmen an Pilotprojekten und Vorträgen teil, um unser Wissen zu erweitern und Erfahrungen auszutauschen.

Durch die regelmäßige Erhebung des C02 Fußabdrucks werden wir die Bereiche mit den größten C02 Ausstößen identifizieren und Ziele und Maßnahmen entwickeln, um uns unser Ziel, bis 2030 klimaneutral u werden, zu erreichen. Gemeinsam nehmen wir uns vor, an einigen großen und vielen kleinen Schrauben zu drehen. 

Leitlinien Nachhaltigkeit

Lebensmittelausgabe