Südsudan

Im Südsudan hungern derzeit etwa 4 Millionen Menschen. Auf den ersten Blick unverständlich: Wer in die Hauptstadt kommt, trifft auf saftiges Grün. Hier wachsen Mangobäume ebenso wie Mais und Getreide. Die Stadt liegt am weißen Nil, seit tausenden Jahren eine wichtige Süßwasserquelle für das Land. Im Südsudan gibt es Ölvorkommen und Goldminen. 

Doch das Land ist durch die jahrzehntelangen Kriege schwer gezeichnet. Es mangelt an allem: Infrastruktur, medizinischer Versorgung, Arbeitsplätzen und vor allem an Ausbildungsmöglichkeiten.

Und der jüngste Staat der Welt kommt nicht zur Ruhe. Nach wie vor tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Die Kämpfe haben viele Familien gezwungen, ihre Häuser und ihr Vieh zurückzulassen. Inzwischen sind über 2 Millionen Menschen - knapp ein Fünftel der gesamten Bevölkerung - auf der Flucht. Caritas HelferInnen sind Tag und Nacht im Einsatz, um die Flüchtlinge mit dem Notwendigsten zu versorgen. 

Unsere Projekte (Auswahl)

Schule in Gumbo - Südsudan

Bildung mildert die psychologischen Belastungen von Kriegs- und Gewalterfahrungen und bedeutet ein gewisses Maß an Normalität und Stabilität im Alltag der Kinder. Zudem hat Bildung eine wichtige Schutzfunktion vor Ausbeutung und Missbrauch.

Weiter

Medizinische Grundversorgung - Südsudan

Jeder Mensch hat das Recht auf medizinische Grundversorgung. Im Südsudan kann die Bevölkerung nicht ausreichend medizinisch versorgt werden. Insbesondere in den ländlichen Gebieten gilt es die Gesundheitsinfrastruktur auszubauen.

Weiter

Teaching Teachers - Südsudan

Die Caritas unterstützt in Zusammenarbeit mit der ‚Solidarität mit dem Südsudan‘ die Ausbildung von GrundschullehrerInnen und trägt somit zur Verbesserung der Bildungschancen im Südsudan bei.

Weiter