Mädchen

Workshops

Wir haben ein gewisses Standardangebot an Workshops, konzipieren aber auch auf Wunsch maßgeschneiderte Angebote.
 

Interkulturelle Kompetenz

Mittels selbstreflexiver Methoden ein Bewusstsein für die eigene kulturelle Prägung entwickeln. Kritisch über oft missverständlich gebrauchte Begriffe wie „Kultur“ oder „MigrantIn“ reflektieren. Ziel ist, Sicherheit in interkulturellen und diversitätsorientierten Zusammenhängen zu entwickeln, ohne „Kultur“ als etwas Statisches, Unveränderbares zu betrachten.

 

Kooperation und Teambuilding

Das Angebot richtet sich insbesondere an Jugendgruppen und Schulklassen, kann aber auch mit Erwachsenen durchgeführt werden. Mit spielerischen Methoden aus der Theaterpädagogik findet Begegnung und Kennenlernen auf einer unüblichen Ebene statt. Die Spiele und Übungen fördern Kooperation, Solidarität und Teambuilding, dabei stehen Spaß und Bewegung im Vordergrund. Der Workshop wird auf die jeweilige Zielgruppe und die zeitlichen Möglichkeiten zugeschnitten, die Dauer kann dabei zwischen vier und acht Stunden variieren. Auch zweitägige Workshops sind möglich.

 

Umgang mit Vorurteilen

Was sind Vorurteile? Wie entstehen sie? Wie kann man ihnen entgegnen? Ziele sind die Reflexion eigener Vorurteile sowie das Erproben wirksamer Reaktionen in vorurteilsbehafteten Situationen. Mit Hilfe von Rollenspielen und theoretischen Inputs werden Strategien und Argumente gegen Stammtischparolen entwickelt.

 

Flucht und Asyl

Zahlen, Fakten, rechtliche Hintergründe und gängige Vorurteile werden unter Einbindung von geschulten TrainerInnen mit eigener Fluchterfahrung thematisiert. Wie funktioniert ein Asylverfahren, aus welchen Ländern und über welche Wege kommen geflüchtete Menschen nach Österreich? Was ist die Genfer Flüchtlingskonvention? Wie sieht der Alltag geflüchteter Menschen aus?

 

Asylrecht

Block A: Allgemein Grundlagen des österreichischen Asylrechts werden anschaulich erläutert.
Block B: Intensiv Bereits mit dem Asylrecht Vertraute können sich mit spezifischen Bereichen intensiver auseinandersetzen.

 

Geschlecht und Migration 

Input, Reflexion und Austausch über eigene und fremde Rollenbilder und den Umgang damit. Was bedeutet Gendersensibilität? Wo nützen solche Konzepte, wo behindern sie?

 

Umgang mit Traumatisierung

Erfahrene PsychotherapeutInnen geben Einblick in Hintergründe und Folgen von Trauma und den Umgang damit. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen und das Besprechen eigener Erfahrungen. 

 

Konflikte verstehen & verändern

Ausgewählte Theorie zu Eskalation von Konflikten und zu Gewaltfreier Kommunikation. Kleingruppenarbeit mit konkreten Konfliktfällen aus der Praxis. Rollenspiele zu Kommunikationstechniken im Umgang mit schwierigen Situationen. Dadurch können Konflikte adäquater verstanden und gelöst werden.

 

Gewaltprävention

Schulklassen, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) oder geflüchteten jungen Erwachsenen in der Nachbetreuung wird ein Reflexionsraum geboten, um die eigenen Grenzen und jene der anderen spürbar und erkennbar zu machen. Gleichzeitig werden gewaltfreie Handlungsoptionen und -alternativen erfahrbar gemacht, um die eigene Wirksamkeit stärker zu erleben und somit zu steigern. 

 

Pluralität leben

Interaktive Workshops für Schulklassen, umF oder Jugendgruppen zu folgenden Themen: Vorurteile, Zivilcourage, Antirassismus, Demokratie, Vielfalt, Flucht und Asyl sowie Sexismus und Rollenbilder. Alle Themen werden altersgerecht aufbereitet und mittels Diskussionen, Übungen, Rollenspielen, Kurzvideos usw. mit den Jugendlichen reflektiert.

 

Potenziale & Grenzen

In kleiner Reflexionsrunde werden relevante Aspekte und Themen hinsichtlich der eigenen Grenzen in der Freiwilligenarbeit besprochen. Was hilft Geflüchteten? Was hilft nicht? Worauf soll man achten? Wo liegen auch Grenzen von Geflüchteten? Wie schütze ich mich vor Burnout und belastenden Geschichten?  

 

Spurensuche: Die große Reise

Bei der "Spurensuche: Die große Reise“ durch verschiedene Stationen, Rätsel und Aufgaben können SchülerInnen – ca. zwischen 9 und 14 Jahren – ihr Wissen zum Thema Asyl und Flucht spielerisch testen, erweitern und präsentieren. Am Ende präsentieren die Schülerinnen einander und den Lehrpersonen bzw. allen Interessierten, was sie entdeckt haben und berichten von ihren Abenteuern.