Kabongo in der Provinz Haut-Lomami ist eine Region der Demokratischen Republik Kongo, die stark von Armut geprägt ist. Die Bevölkerung lebt von weniger als 1 Dollar pro Tag und die landwirtschaftliche Produktion reicht nicht aus, um den Nahrungsmittelbedarf der Haushalte zu decken. Die Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel (plötzliche Starkregen, die die Ernte zerstören, oder ganz ausbleibende Regenfälle) führen zur vorzeitigen Erschöpfung der Nahrungsmittelvorräte und setzt arme Haushalte langen Hungerperioden aus.
Das Projekt unterstützt die Verbesserung der Ernährungssicherheit, der Haushaltseinkommen und der Klimaresilienz von vier ländlichen Gemeinden (Lubyayi, Kimé, Lenge et Kitenge) im Gebiet Kabongo, Provinz Haut-Lomami, DR Kongo.
450 Bauernfamilien werden in klimaresilienter Agroökologie geschult, etwa im Einsatz von Biodüngern und Biopestiziden. Baumschulen und Wiederaufforstung fördern Umwelt- und Biodiversitätsschutz. Zusätzlich erhalten die Familien klimaresistentes und kurzzyklisches Saatgut, das auch auf Gemeinschaftsfeldern vermehrt wird.
Zur Verbesserung der Ernährung wird die Landwirtschaft diversifiziert, unter anderem durch Viehzucht und Fischerei. Schulungen unterstützen die Familien dabei.
Ein besonderer Fokus liegt auf jungen Menschen: Durch Einkommensmöglichkeiten in Landwirtschaft, Handwerk oder Imkerei erhalten sie Perspektiven vor Ort.
Zudem werden bäuerliche Genossenschaften durch Trainings in Management und Finanzierung gestärkt. Parallel unterstützt die Caritas die Bevölkerung dabei, ihre Landrechte langfristig zu sichern.