DR Kongo
Seit Jahren ist die Region Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein Brennpunkt gewaltsamer Konflikte zwischen Milizen und staatlichen Akteur*innen. Millionen Menschen wurden dadurch vertrieben. Wirtschaft und Infrastruktur sind stark beeinträchtigt.
Zivilbevölkerung leidet massiv
Die humanitäre Lage ist katastrophal: Tausende Menschen wurden getötet oder verletzt, viele sind erneut auf der Flucht. Frühere Zufluchtsorte wurden aufgelöst, zahlreiche Menschen leben unter prekären Bedingungen in Notunterkünften oder kehren in unsichere Regionen zurück.
Lokale Partner berichten von verlassenen Ortschaften, während viele Schulen geschlossen sind oder von bewaffneten Gruppen genutzt werden.
Langfristige Unterstützung und nachhaltige Entwicklung
Gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen ist die Caritas daher kontinuierlich im Einsatz, um die Lebenssituation der Menschen in der Demokratischen Republik Kongo längerfristig zu verbessern.
Unsere Projekte (Auswahl)
Natürliche Ressourcen Kilwa Kasenga
Ländliche Gemeinden sind stark abhängig von Landwirtschaft und Waldressourcen, die durch Landraub, Entwaldung und Bodenverarmung bedroht sind. Mangelnde Alternativen verschärfen Armut, Jugendarbeitslosigkeit und Ernährungsunsicherheit. Das Projekt stärkt Landrechte, nachhaltige Forstwirtschaft und die Lebensgrundlagen der Haushalte.