Trotz zahlreicher natürlicher Ressourcen gehört die Demokratische Republik Kongo zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Klimawandel, Naturkatastrophen, Biodiversitätsverlust sowie fehlender Zugang zu Märkten und Einkommen treffen besonders marginalisierte Gruppen: Frauen, Witwen, Waisen, Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen ohne Beschäftigung.
Das Projekt verbessert die Lebensbedingungen von 745 ländlichen Haushalten und steigert nachhaltig deren Einkommen. Besonders Menschen mit geringem Einkommen und landwirtschaftliche Genossenschaften erhalten Unterstützung, um Zugang zu Märkten zu bekommen.
Die organisatorischen und operativen Kapazitäten der Genossenschaften werden durch Schulungen gestärkt, ergänzt durch lokale Spar- und Kreditgruppen (SILC). Einkommensschaffende Aktivitäten fördern besonders vulnerable Gruppen – Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und arbeitslose Jugendliche – etwa durch Berufspraktika, Kleintierzucht, Pilzproduktion, Biokohle, Biopestizide oder Baumschulen zur Wiederaufforstung.
Personen mit Behinderungen werden gezielt in der Kleintierzucht geschult und mit Hühnern, Enten oder Kaninchen versorgt.