Nora Tödtling-Musenbichler, Barbara Stöckl und Klaus Schwertner (von links nach rechts) halten gemeinsam ein großes Dankesschild der Hilfsorganisation Caritas in die Kamera.

(c) Kronen Zeitung Reinhard Holl

Danke für viele Funken Wärme – Ihre Unterstützung verändert Leben


1.410.760 Euro konnten im Rahmen der Hilfsaktion „Ein Funken Wärme 2025“ gesammelt werden: Tausende Menschen hatten dank der Spenden vieler privater Unterstützer*innen und Firmen-Partner*innen auch vergangenen Winter ein warmes Zuhause. Caritas und „Krone“ danken für die große Unterstützung!

Wir danken folgenden Unternehmen:

UniCredit Bank Austria, Verbund, EVN, Wien Energie, ZGONC, Coca‑Cola Österreich und Coca‑Cola HBC, Energie Steiermark, Fussl Modestraße, XXXLutz, Billa AG, Almdudler, Fressnapf, Generali Versicherung, goldgas, Manner, MAXENERGY, Oberbank, Raiffeisen Bank International, Salzburg AG, Wiener Städtische Versicherung, Wirtschaftskammer Österreich, Wien Holding, Bäckerei Der Mann, A1 Österreich, Energie AG Oberösterreich, Kellner & Kunz AG, Kotányi, Lidl Österreich, Neuroth, Unternehmensgruppe Sochor, Ögussa, Österreichische Post AG, SPAR Österreich, Bäckerei Ströck, Wolf Klima‑ und Heiztechnik, der Künstlergruppe El-Kordy/, Peter Koizar Consulting GmbH sowie alle stillen Unternehmensspender*innen.

Eine ältere Frau sitzt mit gefalteten Händen an einem Tisch in einem persönlich dekorierten Wohnraum mit vielen gerahmten Fotos an der Wand.

Frau G. hat ein Leben lang gearbeitet, aber zu wenig verdient

Elfriede G. ist alleinstehende Pensionistin und braucht seit ein paar Jahren viel Hilfe. 2020 ist sie an Corona erkrankt. Frau G. ist seit der Infektion auf Sauerstoff angewiesen. Den hat sie auch mit sich, wenn sie die Le+O Lebensmittelausgabe der Caritas in ihrer Nähe besucht. Die Teuerungen machen der 71-Jährigen zu schaffen. Nach Miete und Fixkosten bleiben ihr knapp 450 Euro im Monat zum Leben. Frau G. hat zwar ihr Leben lang gearbeitet, aber als Floristin nicht gut verdient. Zur geringen Pension kommt wegen der Lungenkrankheit noch Pflegegeld (Pflegestufe 1) dazu. Damit hat sie ein bisschen mehr hat als die Mindestpension, aber zu viel, um eine Befreiung der Rezeptgebühren zu bekommen. Medikamente, die sie benötigt, kommen ihr also teuer zu stehen. 

Die Pensionistin hat ihre Fixkosten gut im Griff und auch die Energiekosten-Nachzahlung geht sich nun in kleineren monatlichen Raten aus. Aber dadurch bleibt kaum etwas für Sonderausgaben übrig. Genau hier konnte die Sozialberatung jetzt dank Spenden einspringen und Frau G. bei notwendigen Reparaturen im Haushalt unterstützen, die sonst für sie nicht leistbar gewesen wären. „Das hilft mir sehr!“, sagt Elfriede G., die sich für die Zukunft wünscht, dass sie weiterhin gut durchs Leben kommt und dass sich ihr Gesundheitszustand nicht verschlechtert. „Dass es so tolle Menschen gibt, die helfen, das ist nicht selbstverständlich“, dankt Frau G. für die Unterstützung.

Eine lächelnde Frau nimmt von einer Helferin der Caritas, erkennbar an ihrer roten Kleidung, Äpfel entgegen.

Frau J. ist Mindestpensionistin und auf Hilfe angewiesen

30 Jahre lang hat Milanka J. durchgehend bei einer Firma gearbeitet. Sie hat Autos und Büros geputzt, nebenbei Deutsch gelernt und sich um ihre Familie gekümmert. Zuerst um die Kinder und als diese groß und aus dem Haus waren, pflegte sie ihren Mann nach einem Schlaganfall. Nach dem Konkurs der Firma war der Job weg und ihr Körper kaputt: Nach vier Bandscheibenvorfällen kann die sparsame 65-Jährige zu ihrer kleinen Pension nichts mehr dazu verdienen. Seit ihr Mann vor 11 Jahren gestorben ist, lebt sie allein in einer kleinen Gemeindewohnung und fühlt sich dort wohl. Wenn nur die Energiekosten nicht wären. 

Nach zusätzlicher Unterstützung zu fragen, hat sich die Pensionistin lange nicht getraut: „Ich habe mich einfach so geschämt und auch nicht gewusst, wo ich nach Hilfe fragen könnte.“ Die letzte Energiekosten-Abrechnung hätte sie fast verzweifeln lassen. Obwohl sie im Winter nur Wohnzimmer und Bad sparsam beheizt, hat sei eine Nachzahlung von mehreren Hunderteuro erhalten. Eine Summe, die sie von ihrer geringen Pension einfach nicht bezahlen konnte. Hilfe anzunehmen, fällt ihr schwer, weil sie ihr Leben lang stark und selbständig war. Die Sozialberatung der Caritas konnte jedoch schnell und unkompliziert bei der Nachzahlung unterstützen. Fragt man Frau J. was sie sich von der Zukunft wünscht, denkt sie nur an ihre Enkel und Urenkel und hofft, „dass sie gesund bleiben, eine gute Ausbildung machen und sichere Jobs haben, damit ihnen die Armut im Alter einmal erspart bleibt.“