Integration

JuBiTa - Jugend Bildung Talente

Vier Jugendliche
© Nadja Meister | Diakonie Flüchtlingsdienst

Das Projekt JuBiTa bereitet bildungsbenachteiligte Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren effizient auf die Sekundarstufe II vor.

Unser Angebot 

Das Projekt JuBiTa entwickelt ein modellhaftes, modulares Angebot für bildungsbenachteiligte Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Die kompetenz- und praxisorientierten modularen Lehrgänge bereiten die Jugendlichen effizient und schwerpunktorientiert auf die Sekundarstufe II vor. Der Modulcharakter ermöglicht die individuelle Anpassung an den Bedarf der Jugendlichen.

Begleitende Bildungs- und Berufsberatung sowie ergänzende sozialberaterische Unterstützung greifen spezifische Bedarfe und individuelle Problemstellungen der TeilnehmerInnen zeitnah auf, um einen Lernerfolg zu garantieren.

 

Was wir erreichen wollen 

 

Das Projekt JuBiTa im Detail

Das Projekt entwickelt Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich an ihren bereits vorhandenen Qualifikationen und Kompetenzen orientieren. Damit werden individuelle Lehrpläne zum Absolvieren des Pflichtschulabschlusses und zur Vorbereitung auf einen erfolgreichen Übergang in die Sekundarstufe II ermöglicht. Um die erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten, werden im Rahmen des Projekts alternative und jugendgerechte Methoden der Kompetenzarbeit, der Unterrichtsgestaltung und Prüfungsmethoden entwickelt.

Begleitende Bildungs- und Berufsberatung unterstützt die Teilnehmer*innen bei der Reflexion und Förderung ihrer Kompetenzen sowie bei der Umsetzung ihrer individuellen Zukunftspläne. Begleitende Sozialberatung fördert die Selbstermächtigung, die Einbindung in ein soziales System und die materielle Grundsicherung der Teilnehmer*innen. Die Sozialberatung dient als Unterstützung, um möglichen Hindernissen einer nachhaltigen Bildungslaufbahn entgegenzuwirken.

JuBiTa ermöglicht den Pflicht-schulabschluss mit anschließender gezielter Vorbereitung auf die weitere Bildungslaufbahn.

 

Wer kann teilnehmen? 

 

Jugendliche und junge Erwachsene, die

  • zwischen 15 und 25 Jahren alt sind
  • keinen positiven Abschluss der 8. Schulstufe haben
  • ein Zeugnis aus dem Schuljahr 2017/18 einer österreichischen NMS / AHS über die 8. Schulstufe haben und einzelne Fächer nicht oder mit Nicht genügend beurteilt wurden
  • die Unterstufe in der 7. oder 8. Schulstufe vor dem Schuljahr 2018/19 abgebrochen und die Schulpflicht bereits erfüllt haben
  • ein positives Zeugnis eines Polytechnischen Lehrgangs oder einer Fachmittelschule über das 9./10. Schuljahr, jedoch keine positiv abgeschlossene 8. Schulstufe haben
  • die Schule im Ausland besucht haben, über einen Bescheid des Bundesministeriums (BMBWF) über die Absolvierung der Schulpflicht verfügen, aber noch mangelnde Deutsch- oder Englischkenntnisse aufweisen
  • noch nicht anerkannte Zeugnisse aus dem Ausland über mindestens acht Schulstufen vorweisen können
  • ein Zeugnis oder eine Lehrgangsbestätigung über die Teilnahme am Lehrgang für Jugendliche mit Fluchterfahrung haben (AHS: Übergangslehrgang, BMHS: Übergangsstufe)
  • aus dem Ausland zugewandert sind, dort eine Schule besucht haben, aber keine Zeugnisse vorweisen können, jedoch in Mathematik auf dem Niveau der 7. Schulstufe sind, über Englischkenntnisse auf dem A2-Niveau und Deutschkenntnisse auf dem B1-Niveau verfügen 


Wie können Sie teilnehmen? 

Für die Projektlaufzeit sind zwei Trainings-Durchgänge mit jeweils 15 Modulen geplant. Je Modul stehen 15 Plätze zur Verfügung.

Melde dich persönlich im Büro von JuBiTa an: zwischen Mo 20.5. und Mi 29.5.2019 immer Mo, Mi, Fr: 09:00 – 11:30 und Di, Do: 14:00 – 16:30 Uhr.

Ort: Nobilegasse 23 – 25/2. Stock, 1150 Wien

Nähere Informationen zu Anmeldemodalitäten und Clearing des nächsten Durchganges werden zeitnah bekanntgegeben oder können telefonisch erfragt werden.

Gefördert von

  • Europäischer Sozialfonds
  • Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung - Logo

Die Maßnahme JuBiTa wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds & des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert.