Wie barrierefreie Teilhabe gelingen kann und warum sie für eine inklusive Gesellschaft unverzichtbar ist, stand am Freitag im Mittelpunkt eines Aktionstags im Westfield Donau Zentrum. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderung setzte die Caritas ein sichtbares Zeichen für mehr Inklusion und Barrierefreiheit. Ein Rollstuhl-Parcours, Informationen zu Unterstützter Kommunikation, zur UN-Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache sowie Angebote wie die Freizeitplattform DuDa oder das Projekt „Slow Dating" luden zum Ausprobieren, Kennenlernen und Austauschen ein.
„Barrierefreiheit ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine gesellschaftliche Verpflichtung und Voraussetzung dafür, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Dabei geht es nicht nur um bauliche Barrieren, sondern ebenso um Mobilität, Kommunikation und den Zugang zu Informationen", betont Sabine Benczur-Juris, Leiterin des Bereichs Menschen mit Behinderung der Caritas Wien und weiter: „Inklusion gelingt dort, wo Menschen einander begegnen. Wer miteinander ins Gespräch kommt, baut Berührungsängste ab und erkennt, dass Teilhabe und Zugehörigkeit selbstverständlich für alle sein sollten. Deshalb sind wir heute hier!“
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des österreichischen Rollstuhl-Tennisspielers und Inklusionsbotschafters Nico Langman: „Barrierefreie Teilhabe bedeutet, nicht am Rand zu stehen, sondern mitten in der Gesellschaft. Genau das zeigt die heutige Aktion. Wir machen sichtbar, dass Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazugehören und als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft ihren Platz in der Mitte des Zusammenlebens haben.“
